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16.12.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Forscher entwickeln automatisiertes Studienfahrzeug auf Basis des Ford Fusion Hybrid

Autor:
Katrin Pudenz
1:30 Min. Lesedauer

Das Forschungsfahrzeug soll als Plattform für die Auslotung möglicher Lösungen für gesellschaftliche, rechtliche und technische Fragen rund um die automatisierte Mobilität dienen: Ford hat in Zusammenarbeit mit der Universität von Michigan und dem US-amerikanischen Versicherungsunternehmen State Farm einen Versuchsträger auf Basis des Ford Fusion Hybrid entwickelt.

Ziel ist laut US-Autohersteller, die weitere Entwicklung fortschrittlicher Sensor-Technik und Fahrer-Assistenzsysteme für künftige Fahrzeug-Generationen. Das Forschungsfahrzeug baut unter anderem auf "Driver-in-Control"-Analysen auf, die bei Ford im Virttex-Fahrsimulator realisiert wurden. Mit Virttex wird untersucht, wie Menschen und automatisierte Technik zusammengeführt werden können.

Die Forscher haben den Ford Fusion Hybrid, der als Mondeo Ende des kommenden Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen soll, aufgrund seiner zahlreichen Fahrer-Assistenzsysteme als Studienfahrzeug ausgewählt. Zu den Assistenzen zählen unter anderem der Tote-Winkel-, der Einpark- und der Fahrspurhalte-Assistent sowie die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Auffahrwarnsystem und Active City Stop.

Alle diese Systeme sind Bausteine für ganzheitlich automatisiertes Fahren von morgen, betont der US-amerikanische Autobauer. Das Forschungsfahrzeug verfüge darüber hinaus auch über einen optischen Laser-Sensor Lidar (Light Detection And Ranging), der die Straße 2,5 Millionen Mal pro Sekunde scannt. Lidar nutzt Infrarot-Laserlicht bis zu einer Entfernung von rund 60 Meter und erstellt aus den ermittelten Daten eine virtuelle 3D-Karte zur digitalen Darstellung der Fahrzeugumgebung.

"Das automatisierte Ford Fusion Hybrid-Forschungsfahrzeug ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf unsere Vision für die Zukunft der Mobilität", sagte Bill Ford, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford Motor Company und Urenkel des Konzerngründers. "Wir sehen eine Zukunft von miteinander verbundenen Autos, die untereinander und auch mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren. Das Fahren wird sicherer, Staus werden vermieden und die Umwelt wird nachhaltig geschont."

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