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05.06.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Forschungscampus Arena2036 arbeitet am Auto der Zukunft

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Die Forschungsfabrik Arena2036 hat offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Auf dem Universitätscampus Vaihingen hat in Anwesenheit von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und vor über 150 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kürzlich die Startveranstaltung stattgefunden. Bei dem Projekt geht es um das Automobil der Zukunft.

Im neu entstehenden Forschungsgebäude werden Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit finanzieller und politischer Unterstützung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg zusammenarbeiten, um bis zum Jahr 2036 - dem 150-jährigen Jubiläum des Automobils - neuartige, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Produktionsmodelle und -systeme zu realisieren.

Die Abkürzung Arena steht für Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles. Neben der Universität Stuttgart sind BASF, Bosch, Daimler, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) und Fraunhofer-Institute Partner der Forschungsinitiative. Dazugekommen sind jetzt die Firmen Bär Automation, Faro und Festo, die auf der Startveranstaltung als neue Partner vorgestellt wurden.

Die Arena2036-Partner arbeiten an vier Startprojekten: Intelligenter Leichtbau und Funktionsintegration, Digitale Produktion: neue Materialien und Prozesse, Forschungsfabrik: Produktion der Zukunft sowie das Schnittstellenprojekt Kreativität, Kooperation, Kompetenztransfer.

Seit Juli 2013 arbeitet Arena2036 mit allen Startprojekten bereits in einem Interimsgebäude. Der Umzug in den 8000 Quadratmeter großen Neubau der Forschungsfabrik auf dem Universitätscampus Vaihingen mit Büro-, Labor- und Produktionsflächen ist für 2016 geplant.

Der Forschungscampus Arena2036 geht auf den Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums (BMBF) "Forschungscampus - öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen" zurück, in dem der Antrag der Universität Stuttgart und der Arena2036-Partner als modellhaft ausgewählt wurde. In einem Zeitraum von maximal 15 Jahren stellt das BMBF Fördermittel von jährlich bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung.

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