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13.02.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Gasgeschmierte Gleitringdichtung von Freudenberg: „BMW und Volkswagen sind hochinteressiert“

Autor:
Richard Backhaus

"BMW und Volkswagen sind hochinteressiert an unserer neuen gasgeschmierten Gleitringdichtung Levitex". Dies erklärte Claus Möhlenkamp, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Freudenberg Sealing Technologies, im Rahmen eines Pressegesprächs am gestrigen 12. Februar in Weinheim.

Bei Volkswagen beispielsweise würde die Dichtung aktuell in Dauerlaufversuchen getestet. "Sie stellt tatsächlich eine Revolution in der Dichtungstechnologie dar, weil innerer und äußerer Dichtring praktisch reibungsfrei auf einem Luftpolster laufen, der durch die Drehbewegung erzeugt wird. Gegenüber konventionellen Kurbelwellendichtungen bringt Levitex eine Reduzierung der CO2-Emissionen von bis zu 1 g/km", erläuterte er. Vor diesem Hintergrund zeigte sich Möhlenkamp zuversichtlich, dass schon 2017 bis 2019 erste Motoren mit der innovativen Dichtung vom Band laufen könnten. "Wir sind serienreif", so Möhlenkamp.

Gestartet wurde die Entwicklung der gasgeschmierten Gleitringdichtung für Automobilanwendungen nach Unternehmensaussagen schon vor rund 15 Jahren, zwischenzeitlich aufgrund der Kosten aber wieder eingestellt. Seit rund drei Jahren verfolgt Freudenberg das Projekt mit Nachdruck, hauptsächlich wegen der kommenden CO2-Vorgaben für Automobilhersteller in Europa.

Freudenberg Sealing Technologies gehört zur Freudenberg-Gruppe. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Bereich als größte Geschäftsgruppe von Freudenberg einen Umsatz von fast 2 Milliarden Euro und beschäftigte rund 17.000 Mitarbeiter.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.05.2014 | Entwicklung | Ausgabe 5/2014

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