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26.09.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Halbierte Entwicklungszeit für Steuerungen von Elektromotoren

Autor:
Katrin Pudenz

Thien E-Drives ist es mit Model-Based-Design und automatischer Codegenerierung von Mathsworks gelungen, die Entwicklungszeit für Steuerungen von Elektromotoren zu reduzieren. Und zwar um 50 Prozent. Das Unternehmen, das ehemals unter dem Namen ATZB Technologies bekannt war, nutzte Matlab und Simulink für die Modellierung, Simulation und Implementierung eines Motorsteuerungssystems auf einem C2000-Mikrocontroller (MCU) von Texas Instruments (TI). Dies habe einen raschen Fortschritt von einem ersten Prototyp zu einem endgültigen Serienprodukt erlaubt und Zeiteinsparung ermöglicht, berichtet das Software-Unternehmen.

Für die Entwicklung eines Brennstoffzellen-Fahrzeuges - gesamter elektrischer Antrieb der Kompressoreinheit, einschließlich Motorsteuerungssoftware, Elektronik, Elektromotor sowie weitere mechanische Komponenten - benötigte Thien E-Drives eine Methode, die während des gesamten Projekts eine frühe Verifikation der Steuerungs- und Regelungsstrategien sowie eine automatische Codegenerierung und rasche Entwurfsiterationen ermöglichte. Der Einsatz von Model-Based-Design erlaubt mittels Simulation eine durchgängige Verifikation im Entwicklungsprozess, erklärt das Software-Unternehmen. Auf diese Weise sollen hochqualitative Komponenten in kürzerer Zeit erstellbar gewesen sein. Durch die automatische Codegenerierung sei weiterhin die zeitaufwändige und fehleranfällige manuelle Programmierung entfallen. Gleichzeitig sollen sich bestimmte Misra-C-Standards zuverlässiger einhalten lassen. Modelle hätten zudem die Design-Prüfung mit Kunden von Thien E-Drives erleichtert, da die Prüfung nicht mehr auf Code-Ebene erfolgen musste. Mithilfe des Model-Based-Design konnte der Kompressormotor fristgerecht geliefert werden. Der Motor wird derzeit in Serie produziert.

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