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04.03.2012 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Forschungsprojekt Race: Zentralisierung der IKT-Architektur

Autor:
Katrin Pudenz

Fahrerassistenz-, Sicherheits- sowie Infotainmentfunktionen sollen zukünftig überwiegend als Software in das Fahrzeug und nicht mehr in Steuergeräten installiert werden. Auf diese Weise sollen die heute vorhandene Komplexität der Informations- und Kommunikationstechnologie(IKT)-Architektur verringert sowie ihre Leistungsfähigkeit erhöht werden. Die globale Siemens-Forschung Corporate Technology arbeitet derzeit mit Partnern an der IKT künftiger Elektrofahrzeuge. Mithilfe von zwei Prototypen sollen die Vorteile einer zentralisierten IKT-Architektur aufgezeigt werden. Das Projekt Race - Robust and Reliant Automotive Computing Environment for Future eCars -, das kürzlich angelaufen ist, wurde über drei Jahre angesetzt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Die Elektromobilität biete nun die Chance, die IKT-Architektur zu überarbeiten und neue Funktionen schnell zu integrieren, betont das Technologieunternehmen. Daher wollen die Partner alle Funktionen auf wenigen zentralen Rechnern mit einem Bussystem vereinen. Als Vorteil sehen sie dabei, dass sich, wie bei einem PC, neue Systeme mit Plug-and-Play installieren lassen würden. Ein extra Steuergerät sowie Verkabelungen wären nicht mehr nötig. Die neue Architektur soll zusätzlich die Kommunikation des Fahrzeugs mit einem künftigen Strom- und Verkehrsnetz ermöglichen sowie die Entwicklung neuer Funktionen erlauben - etwa einen "Auto-Piloten", der das Fahrzeug in ferner Zukunft autonom steuern könnte.

Umgesetzt werden soll die IKT-Architektur in zwei Elektroautos. Für den Prototyp "Evolution" werden die Forscher die vorhandene Technik eines Fahrzeugs schrittweise mit neuen Komponenten ersetzen, zum Beispiel für autonomes Einparken zum induktiven Laden. Der Prototyp "Revolution" wird von Grund auf neu konzipiert.

Projektpartner sind Siemens, TRW Automotive, AVL Software and Functions, Fortiss, das Institut für Luftfahrtsysteme (ILS) der Universität Stuttgart, die Lehrstühle Software & Systems Engineering und Realzeit-Computersysteme der Technischen Universität München, das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und die RWTH Aachen (ACS/ISEA).

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