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25.10.2010 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Honsel stellt Antrag auf Insolvenz

Autor:
Katrin Pudenz

Die Honsel AG hat gestern einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das teilte das Unternehmen mit. An sämtlichen Standorten der Gruppe werde alles getan, um die Belieferung der Kunden sicherzustellen, heißt es in einer Mitteilung.

Der Zulieferer für Leichtmetallkomponenten gießt für die Automobilindustrie beispielsweise Zylinderköpfe sowie auch Motorblöcke aus Leichtmetall. Die Lösungen und Produkte des Unternehmens kommen jedoch neben der Automobilindustrie zum Beispiel auch im Maschinen- und Anlagenbau sowie auch in der Konsumgüterindustrie zum Einsatz.

Trotz intensiver Verhandlungen über ein weiteres, nachhaltiges Restrukturierungskonzept des Unternehmens in den vergangenen Wochen und Monaten hätten die Parteien keine Einigung erzielen können, berichtete das Unternehmen. Benötigte Finanzmittel, die dem Zulieferer im Zuge dieser Restrukturierung zugeflossen wären, würden deshalb nicht zur Verfügung stehen. "Wir sind der Überzeugung, dass im Rahmen des Insolvenzverfahrens die Sanierung von Honsel gelingen kann. Das Insolvenzrecht bietet Chancen, Kostenstrukturen nachhaltig anzupassen und unter neuen Rahmenbedingungen die Zukunft für das Unternehmen zu gestalten", sagte Stefan Eck, Sprecher des Vorstands der Honsel AG. Der Sanierungsexperten Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus wurde vom Gericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

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