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06.12.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Vernetztes Auto: Opel-Chef kündigt Offensive an

Autor:
Peter Gaide
1 Min. Lesedauer

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke hat ein klares Bekenntnis zum "vernetzten Auto" abgelegt und eine Technologieoffensive angekündigt. "Zurzeit entwickeln wir Infotainmentsysteme, die auf offenen Betriebssystemen basieren und sehr schnelle Softwareupdates ermöglichen", sagte er im Gespräch mit dem Magazin "Automotive Agenda". Opel arbeite an einem skalierbaren und modularen Betriebssystem, das vom Corsa bis zum Insignia einsetzbar sein soll. Die Plattform wird von General Motors weltweit aufgesetzt. Erste Ergebnisse dürften in Deutschland im neuen Corsa zu sehen sein, der aller Voraussicht nach 2013 auf den Markt kommt wird.

Stracke hält es gleichwohl für unwahrscheinlich, dass Autohersteller in Europa mit Smartphone-Apps Geld verdienen können, ähnlich wie es Apple beim iPhone und iPad vorgemacht hat. "Es wird schwierig", sagte er. Die interne Marktforschung von Opel zeige, dass Kunden zwar bereit seien, für eine nützliche App ein paar Euro zu bezahlen. Höheren Gebühren oder gar ein Abo-Modell stießen aber auf wenig Gegenliebe. Einem eigenen App-Store von Opel erteilte Stracke eine Absage: "Wir würden uns zu sehr limitieren. Wir müssen uns offen dem Markt stellen." Das bedeute auch, Opel nicht auf das von Google vertriebene und derzeit boomende Betriebssystem Android festzulegen.

Das http://www.atzonline.de/Artikel/3/14118/Wir-muessen-uns-dem-Markt-stellen.html erscheint am heutigen Mittwoch, 7. Dezember 2011, in der der neuen Ausgabe der "http://www.atzonline.de/Fachmedien/Abo-Service/Automotive+Agenda/viewmag.html", die sich komplett dem Thema "vernetztes Auto" widmet.

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