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16.02.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Audi und Voith wollen gemeinsam entwickeln

Autor:
Katrin Pudenz

Audi und Voith wollen in Zukunft partnerschaftlich entwickeln. Die entsprechende Absichtserklärung über eine Entwicklungspartnerschaft haben die beiden Unternehmen nun  unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit soll das Vorantreiben der Industrialisierung von faserverstärkten Werkstoffen, insbesondere durch die Entwicklung einer hochautomatisierten Prozesskette, für die automobile Großserienproduktion sein, erklären die beiden Unternehmen.

Im Mittelpunkt der geplanten Kooperation sollen die Weiterentwicklung und die hochautomatisierte Herstellung faserverstärkter Werkstoffe für den Einsatz in zukünftigen Fahrzeugprojekten stehen. Mit dem Fokus auf der Serienumsetzung wollen sich Audi und Voith neben Industrialisierung und Prozesstechnik für herkömmliche faserverstärkte Kunststoffe auch der Entwicklung neuer Hightech-Materialien widmen. Ein Ansatz gelte ökologisch verträglichen Faserverbundwerkstoffen, die als Ergänzung zu vorhandenen Werkstoffen sowohl hinsichtlich der Gesamtenergiebilanz als auch der Prozesstechnik ideale Voraussetzungen für einen Einsatz in der Automobilindustrie bieten würden, heißt es.

"Faserverstärkte Kunststoffe bieten Gewichts- und Festigkeitsvorteile, die wir heute bereits etwa beim Audi R8 oder dem Audi RS 3 einsetzen. Diese Vorteile wollen wir auch für die Großserie nutzen, und deshalb stehen konkrete Fahrzeugprojekte im Fokus unserer Zusammenarbeit mit Voith", erklärt Rupert Stadler (links im Bild), Audi Vorstandsvorsitzender. "Wir konzentrieren uns im Sinne eines nachhaltigen Materialkreislaufes auf Herstellung und Wiederverwertbarkeit von faserverstärkten Materialien."

"Für Voith sind Technologien zum Einsatz von Faserverbundmaterialien in der industriellen Produktion eine strategische Schlüsselkompetenz. Vor dem Hintergrund immer größerer Anforderungen an Effizienz bei gleichzeitiger Umwelt- und Ressourcenschonung, sind wir sicher, dass diese Kompetenz in Zukunft in immer mehr Märkten nachgefragt wird", erläutert Dr. Hubert Lienhard (rechts im Bild), Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith.

Der Automobilhersteller hat bereits Erfahrung im Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen. Das Unternehmen treibt die Entwicklung von faserverstärkten Kunststoffen für einen breiteren Einsatz in der Automobilproduktion am Standort Neckarsulm in einem FVK-Technikum voran, das an das Leichtbauzentrum angegliedert ist, erklärt der Hersteller aus Ingolstadt. Faser-Verbund-Kunststoffe werden laut Automobilunternehmen im Werkstoff-Mix in der Fahrzeugstruktur weiter an Bedeutung gewinnen. Deshalb werde ein Schwerpunkt der Kooperation mit Voith sein, das Potenzial von faserverstärkten Werkstoffen für neuartige Fahrzeugarchitekturen zu nutzen.

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