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19.07.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Faurecia und FAW Foundry wollen Sitzrahmen aus Magnesiumlegierung entwickeln

Autor:
Katrin Pudenz

Der französische Automobilzulieferer Faurecia und FAW Foundry mit Sitz in Changchun, China, kooperieren. In dem Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren haben die Partner die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Sitzrahmen aus Magnesiumlegierung beschlossen. 

Der Vertrag wurde in Anwesenheit von Yann Delabrière, Vorsitzender und CEO von Faurecia, Jean-Michel Vallin, Präsident von Faurecia China, und Sun Feng, General Manager von FAW Foundry, unterzeichnet. Durch dieses Projekt erhofft sich Faurecia unter andere, das Gewicht von Autositzen weiter zu senken sowie die Umweltbelastung zu verringern.

"Die Herausforderung, Emissionen zu verringern, erfordert neue, bahnbrechende Innovationen in der Automobilindustrie, insbesondere im Bereich der Gewichtsreduktion. Sitzrahmen aus Magnesiumlegierungen bieten eine Gewichtsverringerung von 25 Prozent im Vergleich zu den modernsten Stahlrahmen. Diese zukunftsweisende Entwicklung ermöglicht es sowohl Faurecia als auch FAW Foundry, bei diesem vielversprechenden Material und den damit verbundenen Prozessen eine weltweit führende Position in einem potentiell wichtigen Markt einzunehmen", erläutert Jean-Michel Vallin, Präsident von Faurecia China.

Faurecia, ein weltweittätiger Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Nanterre, Frankreich, konzipiert, entwickelt und produziert unter anderem Autositze. Der Zulieferer beschäftigt in China derzeit 8500 Mitarbeiter, darunter 700 Ingenieure. Kooperationspartner FAW Foundry ist eine 100-prozentigee Tochter der chinesischen FAW Group und ein chinesischer Gusshersteller für Automobilteile.

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