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28.11.2012 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Leicht, klein, leistungsstark: neuartige Kühlung für Elektromotoren

Autor:
Andreas Burkert

Mithilfe einer neuartigen Kühlung für Elektromotoren können künftige Elektromotoren um bis zu 25 Prozent leichter gebaut werden - bei gleicher Leistung. Die Entwicklung dieser neuartigen Kühlung ist Pierre Köhring, Professor an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) in einem derzeit am Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) Leipzig gelungen.

Die Kühlung besteht aus Einzelsegmenten, zwischen die Statorbleche des Motors montiert werden können. Damit können sie die Wärme optimaler abführen als bei der bisher üblichen außenliegenden Wasserkühlung. Bei dieser müssen die Gänge für die Kühlflüssigkeit dazu noch aus einem Stück heraus gefräst werden.

"Mit einer solchen Kühlung spart man etwa 25 Prozent des Motorgewichts ein", berichtet Köhring. "Das ist für die Elektromobilität relevant, aber auch für Spezialanwendungen wie Prüfstände oder für Kühlaggregate in Lieferwagen oder Lkw - also überall da, wo die Kühlung klein und leicht sein muss, und dabei möglichst effizient."

Die neuartige Kühlung ist bereits zum Patent angemeldet. Das Prinzip wird folgendermaßen beschrieben: Zwei nichtmagnetische Aluminiumscheiben außen, dazu zwei gegeneinander versetzte Aluminiumscheiben innen - übereinandergelegt und wasserdicht verbunden bilden diese einen Kanal, durch den die Kühlflüssigkeit geleitet wird. "Viele hatten gewarnt, dass sowohl das Aluminium als auch die Kühlflüssigkeit zu zusätzlichen Wirbelstromverlusten führen würden oder Undichtheiten in den Motor bringen würden. Aber das war nicht der Fall", berichtet Köhring, der an der HTWK Leipzig im Bereich "Elektrische Maschinen" lehrt und forscht. Das ZIM-Forschungsprojekt läuft noch ein Jahr. Ziel ist nun, den entwickelten Motor gemeinsam mit Projektpartner Antriebstechnik Katt Hessen (AKH) zur Serienreife zu bringen.

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