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22.05.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell: Das Auto im Netz

Autor:
Christiane Brünglinghaus
4 Min. Lesedauer

Mit dem neuen T-Modell vergrößert Mercedes-Benz ab Herbst die C-Klasse-Familie. Im Werk Bremen ist der neue C-Klasse-Kombi gestern erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Weltpremiere feiern im T-Modell die Dienste "Mercedes connect me", die es ermöglichen, sich jederzeit von überall mit dem Fahrzeug zu verbinden.

Mit dem neuen C-Klasse T-Modell (T für Touring und Transport) führt Mercedes-Benz in Europa unter der Bezeichnung "Mercedes connect me" ein neues Paket von Service-Diensten ein. Über ein im Fahrzeug integriertes KOM-Modul mit eigener SIM-Karte ist es möglich, die Dienste von "Mercedes connect me" zu nutzen, wie der Stuttgarter Automobilhersteller erläutert.

Zum verfügbaren Service zählen zum Beispiel Unfall-, Wartungs- und Pannenmanagement. Serienmäßiger Bestandteil von Connect me sind der Notrufassistent sowie die Unfall- und Pannenhilfe via Callcenter. Zudem erkennt und meldet das Fahrzeug Informationen zum bevorstehenden Wartungsbedarf oder den notwendigen Austausch von diagnosefähigen Verschleißteilen an den Händler.

Ferner sind optionale Remote-Online-Dienste (nutzbar auch per Smartphone über "connect.mercedes.me") verfügbar. So lässt sich unter anderem der Fahrzeugstandort etwa in einer fremden Stadt in einem Umkreis von anderthalb Kilometern auf dem Smartphone anzeigen. Die erweiterte Fahrzeugortung per GPS-Erfassung erlaubt es zudem, eine Warnung ans Endgerät zu senden, wenn das (verliehene) Auto einen vorher festgelegten Aktionsradius verlässt oder einen bestimmten Bereich erreicht. Zudem können Fahrzeugdaten wie Tankanzeige, Ladezustand oder Reichweite von Zuhause aus oder unterwegs abgefragt werden. Darüber hinaus kann die Standheizung programmiert werden. Alle ihre Funktionen wie starten, ausschalten oder Programmierung des Zeitpunkts lassen sich online via Smartphone steuern.

T-Modell legt bei den Abmessungen deutlich zu

Das neue T-Modell der C-Klasse hat in der vierten Generation in seinen Abmessungen deutlich zugelegt. Bei 80 Millimeter mehr Radstand (2840 Millimeter) gegenüber dem Vorgänger wuchsen die Fahrzeuglänge um 96 Millimeter auf 4702 Millimeter und die Fahrzeugbreite um 40 Millimeter auf 1810 Millimeter.

Das Heck des neuen C-Klasse T-Modells birgt eine maximale Ladekapazität von 1510 Liter (nach ISO 3832). Es übertrifft damit die seines Vorgängers um zehn Liter. Das Laderaumvolumen hinter den Fondsitzen wuchs um fünf auf 490 Liter.

Benzin- und Dieselmotoren mit Eco-Start-Stopp-Funktion

Die Dieselmodelle der neuen C-Klasse sind mit dem weiter entwickelten Vierzylinder oder mit einem neuen kleinen Vierzylinder ausgerüstet, die als BlueTEC Modelle alle über die SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) verfügen. Die Leistungsbandbreite beginnt bei 85 kW (115 PS) und reicht bis 150 kW (204 PS).

Zusätzlich bietet Mercedes-Benz einen Dieselmotor kombiniert mit einem Hybridmodul an. Der C 300 BlueTec Hybrid mit Vierzylinder-Dieselmotor und einer kompakten E-Maschine leistet 150 + 20 kW (204 + 27 PS) und soll mit 3,8 Liter Dieselkraftstoff im Kombibetrieb nach NEFZ (entspricht 99 Gramm CO2 pro Kilometer) auskommen.

Für die neue C-Klasse werden zunächst drei BlueDirect-Vierzylinder-Benzinmotoren sowie ein BlueDirect-Sechszylinder-Benzinmotor mit 115 bis 245 kW (156 bis 333 PS) zur Verfügung stehen. Später soll der Vierzylinder C 350 Hybrid mit Plug-in-Technik und 155 + 50 kW Leistung kommen.

Gegenüber dem Vorgänger sollen die Motoren zum Teil bis über 20 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen.

Fast die Hälfte der Karosserie besteht aus Aluminium

Mercedes-Benz hat das Gewicht des neuen C-Klasse T-Modells deutlich gesenkt. Durch die Aluminium-Hybridkarosserie sowie Vorderkotflügel, Motorhaube, Heckklappe, Türen, Rückwandtür und der Dach-Beplankung aus Aluminiumblech ist das Auto um etwa 65 Kilogramm leichter als sein vergleichbares Vorgängermodell. Der Aluminiumanteil der Karosserie des neuen C-Klasse T-Modells liegt bei 49 Prozent.

Assistenzsysteme

Das C-Klasse T-Modell ist serienmäßig mit dem Müdigkeitswarner Attention Assist ausgerüstet, der vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen kann, und dem automatischen Notfall-Bremssystem Collision Prevention Assist Plus. Optional sind unter anderem ein Lenkassistent mit Staufunktion, der Querverkehr und Fußgänger erfassende Kreuzungs-Assistent BAS plus und ein aktiver Spurhalteassistent verfügbar. Auf Wunsch gibt es auch einen aktiven Park-Assistent, einen Verkehrszeichen-Assistent oder den adaptiven Fernlicht-Assistent Plus.

Bremen: Fertigungsstandort für acht Mercedes-Benz-Modelle

Neben der C-Klasse Limousine wird zukünftig auch die neue Generation des T-Modells im Werk Bremen vom Band laufen. Insgesamt sollen sich die Investitionen für die Produktion der neuen C-Klasse in diesem und im nächsten Jahr auf zwei Milliarden Euro belaufen. Hiervon investiere Daimler allein in den Standort Bremen bis 2014 über eine Milliarde Euro.

Aktuell werden in der Hansestadt acht Modelle produziert: Neben dem C-Klasse T-Modell rollen C-Klasse Limousine und Coupé; E-Klasse Coupé und Cabriolet, GLK sowie die beiden Roadster SLK und SL vom Band.

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