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19.04.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Mercedes-Benz Concept GLA bekommt Scheinwerfer mit Laserlicht

Autor:
Katrin Pudenz

Scheinwerfer mit Laserlicht, die nicht nur die Straße ausleuchten, sondern gleichzeitig auch als Projektoren dienen sollen: diesen Ansatz haben Mercedes-Benz-Ingenieure nun in dem neuen Concept GLA umgesetzt. Vorgestellt wird die SUV-Studie vom 21. bis zum 29. April 2013 auf der Auto Shanghai (China).

Die Frontscheinwerfer des Concept GLA sind mit jeweils einem Laserbeamer ausgerüstet. Sie sollen nicht nur als Fahrlicht diesen, sondern auch Bilder und Filme auf Leinwände oder Flächen projizieren können. Als Quelle können alle Formate dienen, die über Comand Online verwaltet werden: Bilder und Filme aus dem Smartphone, aus dem Netz oder von der Festplatte. Alternativ lasse sich das Filmmaterial auch live produzieren. Die Studie besitzt zwei Kameras, die vorne in der Dachreling sitzen. Zudem sollen die 3D-Aufnahmen nicht nur während der Fahrt des Konzeptes möglich sein. Die HD-Kameras lassen sich abnehmen und zum Beispiel auf einem Mountainbike-Helm befestigen. Je ein Zusatzscheinwerfer an jeder Kamera sorge für gute Beleuchtung in allen Situationen. Alternativ zur Projektion lassen sich die Filme auch im Innenraum auf dem Bildschirm von Comand Online ansehen.

Eine ähnliche Idee präsentierte der Konzern übrigens vergangenen Herbst in Paris auf der Mondial Mondial de l'Automobile 2012 (29. September bis 14. Oktober 2012). Auch mit dem Smart Forstars können Filme an Hauswände projeziert werden. Nur lösten die Konstrukteure bei Smart dies nicht via Laserbeamer-Scheinwerfer, sondern sie integrierten einen Beamer in die Motorhaube der sich via Bluetooth und iPhone steuern lässt.

Die Laserbeamer im GLA Concept könnten laut Unternehmen als Fortführung des Head-Up-Displays für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen: So ließen sich mithilfe dieser Technik beispielsweise die Abbiegehinweise des Navigationssystems als Pfeile auf die Fahrbahn projizieren - auch andere Verkehrsteilnehmer könnten so sehen, wohin der Fahrer will.

Mit Laser- und LED-Technik: die Scheinwerfer

Die bläulich schimmernd beleuchteten Scheinwerfer des Concept GLA seien aber nicht nur wegen der Laserbeamer und ihrer sichtbaren Kühlung mit einem rotierenden Lüfter interessant. Bei der "Coming-home"-Funktion pulsiere beispielsweise das blaue Licht und signalisiere, dass das Fahrzeug auf seinen Fahrer warte.

Das Fahrlicht wird, wie die Experten erläutern, von einem Laser erzeugt und über eine Spiegellinse umgelenkt. Für das Tagfahrlicht sollen in Form der charakteristischen Fackel und für die Blinker jeweils LED dienen. Die Blinker wurden als digitales Lauflicht realisiert und sind eine Weiterentwicklung der "La-Ola"-wellenartigen Konstruktion des Concept Style Coupé.

Mercedes-Benz ist übrigens nicht der einzige Hersteller, der am Laserlicht für das Automobil arbeitet. So ist für BMW nach den Voll-LED-Scheinwerfern das Laserlicht der nächste logische Schritt, wie das Unternehmen bereits im September 2011 bekannt gegeben hat. Das Laserlicht könnte, wie der Hersteller seinerzeit betonte, neue Lichtfunktionen für noch mehr Sicherheit und Komfort möglich machen und gleichzeitig durch seine höhere Effizienz einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung beziehungsweise Verbrauchsreduzierung leisten. Im September 2011 hatte BMW angekündigt, dass das Laserlicht im Elektrofahrzeug i8 Concept der Submarke i debütieren soll.

Maße und Technik

Unter der Haube des neuen Mercedes-Benz-Konzeptfahrzeugs GLA Concept - es ist 4383 mm lang, 1978 mm breit und 1579 mm hoch - soll ein Vierzylinder-Turboottomotor mit 155 kW Leistung und 1991 Kubikzentimeter Hubraum seine Arbeit verrichten. Die Kraft wird mithilfe des automatischen Doppelkupplungsgetriebes 7G-DCT und des Allradantriebs 4Matic auf die Straße gebracht.

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