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21.07.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

MTU und Akasol entwickeln Energiespeicher für hybride Antriebssysteme

Autor:
Katrin Pudenz

MTU Friedrichshafen und Akasol wollen gemeinsam Batteriesysteme für hybride und E-Drive-Antriebssysteme von MTU in den Bereichen Marine, Bahn sowie weiteren industriellen Anwendungen entwickeln. Eine entsprechende Partnerschaft haben die beiden Unternehmen Angaben zufolge geschlossen.

Mithilfe der Batteriesysteme des Darmstädter Unternehmens möchte der Hersteller von Großdieselmotoren sein Produktprogramm um Hybridantriebe ausweiten und im Bereich der mobilen Anwendungen insbesondere Schiffe sowie schwere Land- und Schienenfahrzeuge damit ausstatten. Auch in stationären Industrieantrieben sollen Akasol-Systeme künftig eingesetzt werden.

"Ich freue mich sehr, dass wir mit MTU einen der bedeutendsten Antriebshersteller überhaupt als Partner für die Zukunft gefunden haben. Die gemeinsame Arbeit mit einem Global Player der Antriebswelt eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, die Entwicklung von High-Performance-Batteriesystemen auf Li-Ionen-Basis voranzutreiben. Für uns ist das ein Quantensprung und ein echter Ritterschlag", erklärte Lothar Holder, Geschäftsführer von Akasol, im Rahmen der Bekanntgabe der Kooperationsvereinbarung. Akasol gehört zu Schulz Group (Tettnang) und ist Anbieter von Li-Ionen-Batteriesystemen für Hochleistungsanwendungen.

"Wir freuen uns über die noch engere Kooperation zwischen MTU Friedrichshafen und Akasol, nachdem unsere beiden Unternehmen bereits seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Energiespeicher für hybride Antriebssysteme von Off-Highway-Anwendungen erweitern unsere Systemkompetenz um eine weitere für die Zukunft wichtige Komponente. So können wir gemeinsam mit unserem Partner als Anbieter von Komplettsystemen auftreten", sagt Christos Ramnialis, Executive Vice President für Vertrieb, Service und Netzwerk bei MTU Friedrichshafen. MTU ist ein Unternehmen im Rolls-Royce-Konzern.

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