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04.03.2010 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Neue Konzepte fürs Laden von Elektrofahrzeugen

Autor:
Caterina Schröder

Siemens zeigt auf dem Genfer Autosalon 2010 ein integriertes Ladesystem mit passender Software sowie auf dem Stand der Ruf Automobile GmbH ein sogenanntes Doppelmotorkonzept in einer neuen Version des Elektrosportwagens eRuf Greenster.

Bei der Entwicklung des Ladekonzepts rechnete Siemens damit, dass schon in absehbarer Zeit weltweit mehr als eine Million Elektroautos fahren werden. Um die vor allem in den Ballungsgebieten benötigten zahlreichen Aufladestationen kostengünstig umzusetzen, will das Elektronik- und Elektrotechnik-Unternehmen eine zentrale Kontrollstation mit mehreren preiswerteren Ladesatelliten verbinden. In Genf steht ein solches System, in dem eine zentrale Bezahlstation den gewünschten Ladesatelliten freigibt, an dem dann Strom "getankt" werden kann. Die daraus entstehenden Daten werden zur weiteren Verwendung - etwa zur Abrechnung mit dem Energieanbieter - an einen Computer in einer Leitstelle weitergegeben. Das System sei vor allem dort sinnvoll, wo mehrere Autos aufgetankt werden, also beispielsweise in öffentlichen Parkhäusern oder auf Firmenparkplätzen.

Auf der CeBIT in Hannover zeigt Siemens, wie ein Fahrzeug mit der Ladestation kommuniziert, sobald der Nutzer den Ladestecker eingesteckt hat. Dabei werden Komponenten, die heute unterschiedliche Kommunikationsprotokolle verwenden, miteinander vernetzt. So werden zum Beispiel Energienetz, Bordnetz des Autos, Verkehrsinformationssysteme oder Kontodatenverwaltung von Stromkunden miteinander verbunden. Dies ermöglicht etwa, den Energiebedarf mit der Energieverfügbarkeit abzugleichen. Das Smart Grid "weiß" dadurch laut Siemens, wie viel Strom durch welche Quellen erzeugt und verbraucht wird. Elektrofahrzeuge können dann bevorzugt überschüssigen Strom aus Windenergie konsumieren, für den es anderswo keinen Verbraucher gibt.

Teil dieser Kommunikation, die zwischen Ladesäule und Auto per Funk oder direkt über das Ladekabel via Powerline ablaufen kann, ist auch der Bezahlvorgang. Die hierfür notwendige Verwaltung und Anbindung an ein SAP System wird von Siemens zusammen mit Energy4U gezeigt.

Das in Genf vorgestellte Doppelmotorkonzept des eRuf Greensters wirkt einzeln auf die Hinterräder und soll dadurch eine wesentlich bessere Fahrdynamik des Elektroautos ermöglichen. Das Besondere an diesem System ist die Möglichkeit, dass es auch für das Laden der Batterie mit 400 V verwendet werden kann. Damit soll die sonst übliche Ladeelektronik entfallen.

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