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18.05.2008 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Neues Vorseriencenter vernetzt bei Audi Produktion und Technische Entwicklung

Autor:
Caterina Schröder

Nach 18-monatiger Bauzeit hat Audi am Montag, 19. Mai 2008, sein neues Vorseriencenter (VSC) in Ingolstadt eröffnet. In dem rund 40 Millionen Euro teuren Zentrum sind nun Produktion und Technische Entwicklung in einer Organisationsform so vernetzt, dass Produkte und Prozesse bereits in einem frühen Stadium abgesichert werden können. "Die frühzeitige Vernetzung trägt dazu bei, unsere Modellpalette bis zum Jahr 2015 auf 40 Modelle in höchster Qualität auszubauen", sagt Michael Dick, Vorstand Technische Entwicklung der Audi AG. Auf 32.500 Quadratmetern, verteilt auf fünf Ebenen, optimieren rund 850 Mitarbeiter, die zuvor über das gesamte Werk verstreut waren, Qualität und Effizienz der Entwicklungsprozesse für neue Automobile.

Das Vorseriencenter bietet vielfältige technische Entwicklungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise im so genannten "Cave" schon in der ersten Konzeptphase eines Produkts die Baubarkeit der Prototypen virtuell abgesichert werden. Parallel zum Prototypenbau entwickelt sich der Konstruktionsstand des Automobils weiter. Mit der virtuellen Technik kann der Aufbau des Automobils systematisch simuliert werden, lange bevor die erste Hardware entsteht. So können Probleme frühzeitig erkannt und abgestellt werden, und die Abläufe in der Fertigung können noch effizienter gestaltet werden.

"Die verkürzten Kommunikationswege ermöglichen eine optimale Vernetzung aller am Fahrzeugbau beteiligten Bereiche. Diese sind während der Projektphasen intensiv in den Automobilbau vor Serienstart integriert", sagt Josef Habla, Leiter des Vorseriencenters. Ein wichtiges Kriterium für die vernetzte Zusammenarbeit sei, dass der Versuchsfahrzeugbau der Technischen Entwicklung und die Pilothalle der Produktion im Vorseriencenter zusammengeführt wurden.

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