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07.09.2010 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

ÖkoGlobes für fünf Elektrofahrzeuge

Autor:
Katrin Pudenz

Sieben Automobilhersteller, vier Unternehmen aus der Mobilitätsbranche und ein Naturschutzbund wurden gestern Abend mit dem ÖkoGlobe ausgezeichnet. Fünf der Auszeichnungen gingen an Elektrofahrzeuge. Bereits zum vieren Mal wurden die ÖkoGlobes vergeben. Überreicht wurden die Preise im Beisein von Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Der ÖkoGlobe ist der der erste internationale Umweltpreis für die Mobilitätsindustrie.

Für Elektroautos sind insgesamt fünf ÖkoGlobes vergeben worden: Mercedes-Benz wurde für die http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/7607/Mercedes-startet-2010-Serienproduktion-von-Brennstoffzellen-B-Klasse.html, ein Elektroauto, das seinen Strom aus einer Brennstoffzelle bezieht, mit dem ÖkoGlobe ausgezeichnet. Mitsubishi und Peugeot wurden für die baugleichen, mit Lithium-Ionen Batterien ausgestatteten, Elektroautos http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/10185/Elektroauto-i-MiEV-am-Start-Lehrstueck-fuer-konsequente-Umsetzung.html und http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/12349/Peugeot-praesentiert-das-Elektrofahrzeug-Ion-in-Paris.html mit dem ÖkoGlobe bedacht. Nissan wurde für sein Elektroauto http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/10196/Nissan-Neues-Elektrofahrzeug-Leaf-kommt-Ende-2010.html ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung betonte Bundesminister Röttgen, dass ohne CO2-Minderung im Verkehr die Klimaschutzziele nicht erreichen werden könnten. Auch deshalb habe das Elektroauto eine wichtige Funktion. Neben den klassischen Autobauern vergab die Jury auch für den Kleintransporter Terryman der Xenova GmbH einen ÖkoGlobe. Die Xenova GmbH aus Düsseldorf ist der erste Hersteller einer neuen Generation originärer Elektrofahrzeuge und konzentriert sich auf Nischenmärkte in Europa.

Zudem wurde der Automobilhersteller Ford für den Fiesta Econetic mit einem ÖkoGlobe ausgezeichnet. Auch der Automobilzulieferer Schaeffler sowie der Automobilhersteller Fiat wurden für Innovationen bei konventionellen Antrieben geehrt. Die Schaeffler Gruppe erhielt den Preis für die Erfindung der vollvariablen hydraulischen Ventilsteuerung Uni-Air, die auch im Fiat http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/12044/Neuer-Zweizylinder-Ottomotor-fuer-den-Fiat-500.html, der ebenfalls mit einem ÖkoGlobe prämiert wurde, eingesetzt wird. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) erhielt VW einen der Umweltpreise für ein Beratungssystem, das es Unternehmen erlaubt, den CO2-Verbrauch der Dienstwagen-Flotte zu reduzieren.

Für eine ihrer Infrastrukturmaßnahmen ist die Deutsche Bahn mit dem Preis ausgezeichnet worden. Bei der Maßnahme handelt es sich um die Stromversorgung der Hamburger S-Bahn mit 100 Prozent CO2-frei erzeugtem Strom aus Wasserkraftwerken. Für nachhaltige Mobilität wurde zudem das Gasunternehmen Linde gemeinsam mit Daimler ausgezeichnet - für das gemeinsame Projekt Wasserstofftankstellen-Infrastruktur.

Als herausragende Persönlichkeit wurde Walter Mennekes, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Mennekes, geehrt. Mit diesem ÖkoGlobe wird das Lebenswerk des Unternehmers ausgezeichnet.

Über 100 Innovationen wurden für den Preis eingereicht. Der Schwerpunkt lag auf dem Zukunftsthema Elektromobilität. Verliehen wird die Auszeichnung durch die DEVK-Versicherungen, den ACV Automobil-Club Verkehr und das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen. Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer betonte bei der Preisverleihung: "Wichtige deutsche Unternehmen können sich zwar beim Elektroauto sehen lassen, aber wir müssen aufpassen, dass Deutschland nicht den Anschluss verliert." Im Gegensatz zu China, Japan, den USA oder Frankreich mangele es in Deutschland an der politischen Unterstützung. Die Bundesregierung müsse sich deutlich stärker und profilierter für Elektromobilität engagieren. Das zeigen die ÖkoGlobes für Mitsubishi, Peugeot, Nissan sowie die bisherigen Programme in Deutschland, so Dudenhöffer. In Deutschland würden Budgets zu föderalistisch verteilt. So werden beim größten deutschen Projekt mit acht Modellregionen 190 Projekte gefördert. Pro Projekt sind das im Schnitt 605.000 Euro. So wird man sicher nicht zum Leitmarkt für Elektromobilität, sagte Dudenhöffer.

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