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01.06.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Opel baut für 210 Millionen Euro ein neues Motorenzentrum

Autor:
Katrin Pudenz
2 Min. Lesedauer

Opel baut an seinem Stammsitz Rüsselsheim für 210 Millionen Euro ein neues Motorenzentrum. Dort sollen effiziente Antriebssysteme entwickelt und getestet werden. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2017 geplant, Ende vergangener Woche wurde Richtfest gefeiert.

Neben Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann und dem Gesamt-Betriebsratsvorsitzenden Dr. Wolfgang Schäfer-Klug war zum Richtfest auch Dan Nicholson gekommen, Chef von GM Powertrain, und damit oberster Antriebs-Entwickler des Konzerns. Dr. Karl-Thomas Neumann unterstrich bei dem Richtfest die Bedeutung dieser Investition für die Zukunft der Marke: "Wir nehmen unsere Verantwortung für Klima und Umwelt ernst und sind auf Kurs, das vorgegebene CO2-Ziel für 2020 zu erfüllen. Das neue Motorenzentrum wird unsere Arbeit noch effizienter machen. Es stärkt nicht nur Rüsselsheim, sondern den gesamten GM-Entwicklungsverbund."

Dan Nicholson betonte: "Dieses Motorenzentrum ist eine ganz wichtige strategische Unternehmensinvestition. GM hat sich aus gutem Grund für den Bau dieses Zentrums in Rüsselsheim entschieden, hier liegt die weltweite Verantwortung für kleine und mittlere Benzinmotoren."

43 Motorenprüfstände

Gebaut wird ein siebengeschossiges Test- und Entwicklungsgebäude für, wie Opel es nennt, die "Triebwerke der Zukunft". Das 210-Millionen-Euro-Investment am Stammsitz Rüsselsheim liegt Angaben zufolge exakt im Zeitplan. Neben Werkstatt- und Bürogebäude beinhaltet der neue Gebäudekomplex eine Technikzentrale sowie drei Flügel mit insgesamt 43 Motorenprüfständen. Die Gesamt-Gebäudefläche beträgt rund 36.000 Quadratmeter. Im Sommer vergangenen Jahres erfolgte der erste Spatenstich, seitdem wuchs der Bau in 180.000 unfallfreien Arbeitsstunden in die Höhe, berichten die Verantwortlichen der Marke.

Der Neubau ist Teil der Investition in Höhe von 230 Millionen Euro für neue Test-und Entwicklungsanlagen im ITEZ sowie im Testcenter Rodgau-Dudenhofen, teilt das Unternehmen mit. Auf den in Rüsselsheim entstehenden Gebäudekomplex entfällt dabei der Großteil des Investitionsvolumens. Der Bau befindet sich auf einer Grundfläche von rund 13.000 Quadratmetern auf dem Gelände südlich der Bahnlinie und westlich des Portals 45 in Rüsselsheim, parallel zum Rugbyring. Seit der Einweihung des neuen Produktionswerkes im Jahr 2002 sei es die größte Gebäudeinvestition am Standort Rüsselsheim.

Die Anlage sei über die GM Powertrain Organisation in die weltweite Konzernentwicklung eingebettet. Aufgrund international abgestimmter Testmethoden und Software können die Erkenntnisse, wie die Experten erklären, optimal ausgewertet und umgesetzt werden.

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