Skip to main content
main-content

04.02.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Schaeffler gründet Netzwerk Produktsicherheit

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Produktsicherheit gewinnt immer stärker an Bedeutung. Daher hat Schaeffler ein Netzwerk zu diesem Thema initiiert, das 13 Firmen umfasst und von den Fachverbänden VDA, VDMA und ZVEI unterstützt wird. Ein zweijährlicher Produktsicherheitstag soll dem Austausch des Netzwerkes dienen.

Das sogenannte Netzwerk Produktsicherheit läuft unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Mitglieder sind Unternehmen mit einem breiten Portfolio von technischen sowie elektrischen oder elektronischen Produkten. Dabei stehen insbesondere die Bereiche des Personentransportes und der Maschinen- und Anlagenbau im Fokus. Ziel sei eine kontinuierliche Verbesserung der Produktsicherheit im Interesse der Verbraucher. Der Komplexität des Themas sei geschuldet, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen Erstausrüstern, Zulieferern, Sub-Lieferanten und der Legislative als sinnvoll erachtet werde, begründet Schaeffler die Entscheidung für das Netzwerk.

Erster Produktsicherheitstag des Netzwerkes

Darüber hinaus ist ein Produktsicherheitstag ins Leben gerufen worden. Der 1. Produktsicherheitstag dieses Netzwerkes fand jetzt bei Schaeffler in Herzogenaurach statt. Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands von Schaeffler betonte in seiner Eröffnungsrede: "Das Thema Produktsicherheit wird in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Aus unserer Sicht liegt hier eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunft. Das 'Netzwerk Produktsicherheit' wird entscheidend dazu beitragen, diese Herausforderung - auch im Interesse der Verbraucher - erfolgreich zu meistern." Regierungsdirektor Joachim Geiß vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verlas ein Grußwort von Bundesminister Sigmar Gabriel und stellte die gesetzlichen Rahmenbedingungen vor, das sogenannte "New Legislative Framework". Ziel sei es, einen einheitlichen Maßstab und somit gleiche Bedingungen für alle Produzenten zu schaffen.

In Workshops wurden Fragestellungen zur Produktsicherheit wie zum Beispiel: "Was macht ein sicheres Produkt aus" oder auch "Was sind die typischen Produktsicherheits-Fallstricke im globalen Markt" diskutiert. Bernd Kraemer, Leiter der Produktsicherheit bei Schaeffler stellte in einer ersten Zusammenfassung fest: "Eine interdisziplinäre und global abgestimmte einheitliche Terminologie in der Produktsicherheit ist ein wesentliches Schlüsselelement und ein erreichbares Ziel für nachhaltige Verbesserungsschritte in den diskutierten Themenbereichen".

Die Ergebnisse des 1. Produktsicherheitstages sollen in Form eines Statements beziehungsweise einer Handlungsempfehlung an die Plattformen der unterstützenden Fachverbände für interessierte Unternehmen veröffentlicht werden.

Der Produktsicherheitstag findet zweimal im Jahr, rollierend bei den Mitgliedern des Netzwerkes Produktsicherheit, statt. Der 2. Produktsicherheitstag soll im 4. Quartal 2015 bei Continental abgehalten werden.

Teilnehmer des Netzwerkes

Das Netzwerk Produktsicherheit wird bislang von folgenden Unternehmen getragen: Brose, Continental, Elektrobit, Faurecia, Getrag, GKN Driveline, Johnson Controls, Kiekert, Knorr-Bremse, Mahle, Bosch, ZF und Schaeffler.Unterstützend zur Seite stehen der Verband der Deutschen Automobilhersteller (VDA), der Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenhersteller (VDMA) und der Zentralverband der Deutschen Elektroindustrie (ZVEI).

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

Bildnachweise