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02.05.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Simulationswerkzeug für effiziente Fahrwerkauslegung entwickelt

Autor:
Angelina Hofacker

Systemdienstleister dSpace hat eine Erweiterung für seine Automotive Simulation Models (ASM) entwickelt. Unterstützt werde nun die Simulation virtueller Prüfstände für die Fahrdynamikanalyse. Mit der Erweiterung namens ASM Kinematics and Compliance (ASM KnC) sollen die Anwender Aufhängungen für zahlreiche Fahrzeugvarianten und Fahrmanöver virtuell testen, optimieren und für die Hardware-in-the-Loop (HIL)-Anwendung zur Verfügung stellen können. Dadurch könne die Anzahl an realen Testläufen und Prototypen auf ein Minimum reduziert werden.

Die Erweiterung ASM KnC bietet laut Hersteller neue Funktionen für den Entwurf und die Simulation von Radaufhängungen am virtuellen Prüfstand. Mit einer grafischen Benutzeroberfläche sollen die Radaufhängungen definiert und als Kennfelder für ein Fahrzeugsimulationsmodell exportiert werden können. Das Werkzeug biete Voreinstellungen für die gebräuchlichen Typen McPherson, Doppelquerlenker-, Dreilenker-, Vierlenker- und Mehrlenker-Achsen. Auch unterstütze es eine Kombination mit Fahrschemeln.

ASM KnC sei voll automatisierbar, um die Simulationsergebnisse so zu optimieren, dass sie realen Messdaten entsprechen, zum Beispiel den Änderungen an Radsturz und Vorspur während der Ein- und Ausfederbewegungen. Die Automatisierungsschnittstelle könne auch für die Prognose einzelner Materialeigenschaften eingesetzt werden, um die verbesserten Zielkriterien der Fahrdynamik zu erfüllen. Da die Simulationsparameter direkt mit dem realen Fahrzeugaufbau korrelieren, so die Software-Experten von dSpace, können Testingenieure das fahrdynamische Verhalten deutlich effizienter optimieren.

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