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09.03.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Toyota initiiert personelle Veränderungen und schlankere Strukturen

Autor:
Katrin Pudenz

Eine reduzierte Zahl der Vorstandsmitglieder, schlankere Management-Strukturen zur Beschleunigung von Entscheidungsprozessen und eine Ausweitung der regionalen Kompetenzen: Zum 1. April 2011 wird die Toyota Motor Corporation Modifikationen der Strukturen sowie damit zusammenhängende organisatorische und personelle Veränderungen umsetzen. Das teilt der Automobilhersteller nun mit. Die Änderungen sind Teil der neuen "Toyota Global Vision".

Im Zuge der Umstrukturierung reduziert sich die Anzahl der Vorstandsmitglieder von 27 auf 11. Künftig wird der Vorstand des Unternehmens aus folgenden Mitgliedern bestehen: Vorstandsvorsitzender Fujio Cho, Präsident Akio Toyoda (Bild), die Executive Vice Presidents Takeshi Uchiyamada, Yukitoshi Funo, Atsushi Niimi, Shinichi Sasaki und Satoshi Ozawa sowie die vier Direktoren Nobuyori Kodaira, Mamoru Furuhashi, Takahiko Ijichi und Yasumori Ihara. Die formale Ernennung der Vorstandsmitglieder erfolgt im Rahmen der 107. Aktionärsversammlung.

Zusätzlich wird die derzeit dreistufige Managementstruktur mit Executive Vice Presidents, Chief Officers und Officers für Konzernangelegenheiten gestrafft. Die Ebene der für Konzernangelegenheiten zuständigen Officers soll gestrichen werden, wie es heißt. Auch die Position der Senior Managing Directors werde es künftig nicht mehr geben. Aus diesen Maßnahmen resultiert eine Reduzierung der Zahl der Führungskräfte von aktuell 77 auf 60. Die Zahl der Führungskräfte außerhalb Japans allerdings soll von 13 auf 15 erhöht werden. Regionale Chief Officers sind künftig in ihren jeweiligen Regionen stationiert, teilt das Unternehmen mit. Die Funktionen jener Abteilungen, die derzeit in Japan angesiedelt sind, würden stufenweise in die jeweiligen Regionen verlegt. Daraus ergebe sich eine Stärkung der Entscheidungskompetenz der jeweils vor Ort verantwortlichen Führungskräfte.

In Nordamerika, Europa und Asien ist geplant, regionale Beratungsgremien zu etablieren, um externen Meinungen mehr Gehör in der Management-Praxis zu verschaffen. In diesem Zusammenhang soll Professor Yoko Wake von der Universität Keio vorbehaltlich der Zustimmung der 107. Aktionärsversammlung zum externen Unternehmensauditor berufen werden. Darüber hinaus wird die Position eines Executive General Managers geschaffen. Er soll für Regionen zuständig sein, in denen ein enger Kontakt zu Produktionsstätten erforderlich ist. Er soll Positionen wie Chefingenieure für Fahrzeugentwicklung und General Manager für Technologien und Werke besetzen.

In der neuen "Toyota-Global-Vision"-Strategie formuliert das Unternehmen seine langfristigen Ziele. So soll die neue Struktur eine schnellere und direktere Weiterleitung von Informationen und von Kunden-Feedback aus den einzelnen Regionen an das Management bewirken. Dadurch soll eine zügigere Entscheidungsfindung auf Basis dieser Vor-Ort-Informationen sichergestellt werden. Zudem sollen diese Informationen einer permanenten Überprüfung von Management-Entscheidungen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die jeweiligen Märkte dienen.

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