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08.05.2013 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Toyota: Neue Ladestation produziert Energie über Solarzellen

Autor:
Angelina Hofacker

Automobilhersteller Toyota hat eine intelligente Ladestation für Plugin-Hybrid- und Elektrofahrzeuge in einem eigens geschaffenen Ausstellungsgelände, dem Toyota Ecoful Town in Japan eingerichtet. Die Ladestation namens Smart-Mobility-Park fungiert als Ladestation für bis zu elf Elektrofahrzeuge, und ist laut Hersteller auch in der Lage, über Solarzellen selbst Energie zu produzieren und zu speichern.

Der Smart-Mobility-Park basiert auf dem gleichnamigen Konzept, das Toyota im Herbst 2011 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt hatte. Ab Herbst dieses Jahres soll die Station im Rahmen des sogenannten Ha:mo-Ride-Projekts in Japan zum Einsatz kommen.

Der rund 200 Quadratmeter große Smart-Mobility-Park biete Lademöglichkeiten für bis zu sechs einsitzige, ultrakompakte Elektro-Minis vom Typ Toyota-Coms und fünf elektrisch angetriebene, von Yamaha produzierte Pas-Zweiräder. Die Ladegeräte (Ausgangsspannung: Wechselstrom 200 Volt, Dauerstromleistung: 15 Ampere) der Station unterstützen laut den Spezifikationen des Herstellers alle Modelle der führenden japanischen Plugin-Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Die per Carsharing bereitgestellten Elektroautos können für Fahrten von Bahnhöfen bis zum Reiseziel genutzt werden. Die Fahrzeuge können von registrierten Nutzern mit speziellen Karten in Betrieb genommen werden.

Kontrollierte Energieabgabe soll Stromnetz unterstützen

Die intelligente Ladestation ist mit zehn Solarzellen mit einer Gesamtleistung von maximal 2,1 kW bestückt. In einer Bleisäure-Batterie mit einer Gesamtkapazität von 7,8 kWh werde die Energie gespeichert. Die Fahrzeuge sollen so entweder mit selbst produziertem Strom oder mit Energie aus dem allgemeinen Stromnetz aufgeladen werden können. Zudem ist die Station mit herkömmlichen Steckdosen ausgestattet; die gewonnene Solarenergie könne daher beispielsweise bei einem Stromausfall zur Versorgung elektrischer Geräte genutzt werden. Über einen 46-Zoll-Bildschirm sollen Informationen über Energiegewinnung und -speicherun, die Nutzung von Strom aus dem allgemeinen Netz und den Ladestatus der angeschlossenen Fahrzeuge abgerufen werden können. Ein intelligentes Energiemanagement sorge dafür, dass Energie, die über Nacht gespeichert wurde, tagsüber Lastspitzen puffern könne.

Eine von vier in Japan errichteten Modellregionen

Toyota testet das städtische Verkehrssystem Ha:mo seit Oktober 2012 gemeinsam mit Toyota City und örtlichen Verkehrsbetrieben. Vier Fahrzeugstationen wurden in Toyota City an der Universität Chukyo und den nächstgelegenen Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel eingerichtet. Derzeit seien elf Elektrofahrzeuge und zehn elektrische Zweiräder im Rahmen des Projekts Ha:mo-Ride in Toyota City unterwegs. Im Herbst soll der Fuhrpark auf jeweils 100 einsitzige Elektroautos und 100 Elektro-Zweiräder erweitert und die Zahl der Ladestationen auf 20 erhöht werden. Die Fahrzeuge sollen dann von rund 1000 Teilnehmern des Projekts genutzt werden können. Ziel des Projekts sei die optimale Verbindung individueller und öffentlicher Verkehrsmittel.

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