Skip to main content
main-content

27.05.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

SKF-Schmierfett reduziert Reibung und Kraftstoffverbrauch

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Eine neue SKF-Schmierungslösung für Radlagereinheiten soll die Reibung um bis zu 9,5 Prozent gegenüber Standardlösungen reduzieren - ohne die Lagerfunktion zu beeinträchtigen.

Durch die Reibungsreduktion des speziell für den Fahrzeugmarkt entwickelten SKF-Schmierfetts sollen Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß verringert werden, wie der Wälzlagerhersteller erläutert. Die chemische Zusammensetzung des Fetts sei so gewählt, dass ein optimales Verhältnis zwischen Reibungs- und Verschleißminderern erreicht werden konnte. Zugleich sei die uneingeschränkte Verträglichkeit mit den Lagerkomponenten gewährleistet.

Trotz der reduzierten Reibung sollen die restlichen Lagerfunktionen - Lebensdauer, Steifigkeit, Abdichtung, Schwingungsverschleißfestigkeit - nicht beeinträchtigt werden. Die Energieabsorption reduziere sich um bis zu 9,5 Prozent gegenüber Standardfetten. Nach Berechnungen mit dem Vehicle Environmental Performance Simulator (VEPS) von SKF, der auf dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) basiert, soll sich bei einem Pkw mit vier Radlagereinheiten der CO2-Ausstoß um rund 0,15 Gramm pro Kilometer verringern, wenn das neue, reibungsarme Schmierfett verwendet wird. Bei einer jährlichen Laufleistung von 14.500 km entspreche dies einer Reduzierung von bis zu 2,9 Kilogramm CO2 pro Jahr.

Das neue SKF-Schmierfett soll sich für alle Radlagereinheiten eignen. Es könne in Neukonstruktionen genauso wie in Nachrüsteinheiten verwendet werden. Das reibungsarme Fett ist Bestandteil des BeyondZero-Portfolios von SKF, das Lösungen zusammenfasst, die ihren Anwendern Umweltvorteile bieten sollen.

Weiterführende Themen

Premium Partner

    Bildnachweise