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09.10.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Volvo digitalisiert die Fahrwerksentwicklung

Autor:
Christiane Brünglinghaus
1 Min. Lesedauer

Schnelle und realitätsnahe Tests von Fahrwerkseinstellungen: Das will Volvo mit dem Einsatz eines neuen Fahrwerksimulators erreichen. Der schwedische Autobauer setzt mit dem neuen Simulator auf die Kombination objektiver und subjektiver Eindrücke.

Volvo setzt für die Entwicklung der nächsten Fahrzeuggeneration auf den Fahrwerkssimulator von VI-Grade, der auch von Ferrari und Porsche verwendet wird. Der Simulator soll virtuelle Tests zum Beispiel auf dem Volvo-Testgelände in Schweden oder auf der Nürburgring-Nordschleife in der Eifel ermöglichen.

Volvo könne damit bereits in der frühen Entwicklungsphase an der Hochgeschwindigkeits-Stabilität, an der Balance und den individuellen Fahreinstellungen arbeiten. Durch die Kombination aus objektiver computer-gestützter Datenanalyse und dem Urteil echter Fahrer sind schnelle und realitätsnahe Tests unterschiedlicher Fahrwerkseinstellungen möglich. Ziel sei es, Fahrzeuge zu entwickeln, die ein noch direkteres Ansprechverhalten und ein angenehmeres Fahrerlebnis bieten.

Der neue Simulator schaffe laut Volvo zusätzlichen Freiraum für Innovationen in der Konzeptentwicklung und sorge für kürzere Entwicklungszeiten. "Anstatt nur auf Kurven und Zahlen in Konferenzräumen zu starren, können wir dank des neuen Simulators Rechenmodelle physisch erlebbar machen und mit echten Testfahrern evaluieren", erklärt Stefan Karlsson, Manager Vehicle Dynamics bei Volvo.

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