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05.07.2009 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

"Aktives Leichtbaufahrwerk" bringt Faserverbundwerkstoffe in tragende Fahrwerksteile

Autor:
Caterina Schröder

Die ZF Friedrichshafen AG arbeitet derzeit mit verschiedenen Projektpartner aus Forschung und Industrie an einem aktiven Leichtbaufahrwerk aus Faserverbundwerkstoffen. Dieses soll bei vergleichbaren Fahrdynamik-, Sicherheits- und Komfortansprüchen deutlich weniger wiegen und wirtschaftlich in Großserie produziert werden können. Das von ZF koordinierte Projekt ist Teil des Rahmenprogramms "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft" (WING) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Projekt "Aktives Leichtbaufahrwerk", das im Juli 2008 mit der Konzeptphase startete, setzt auf einen großen Sprung in der Fahrwerk-Entwicklung: Durch den Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen sowie Konzeptleichtbaustrategien soll das Fahrwerkgewicht eines Pkw deutlich reduziert werden. Ein leichteres Fahrwerk habe nicht nur bessere Fahrdynamik- und Komforteigenschaften, sondern erlaube auch eine geringere Motorisierung, ohne auf gewohnte Fahrleistung verzichten zu müssen, betont ZF.

Ein Projektschwerpunkt neben der Auslegung und der Adaptronik ist auch die Entwicklung eines wirtschaftlichen Fertigungskonzepts. "Ansätze zur Integration von Faserverbundwerkstoffen in das Fahrwerk scheitern oft an der fehlenden Serientauglichkeit", erklärt Dr. Michael Paul, Technikvorstand der ZF Friedrichshafen AG.

An dem bis Mitte 2011 terminierten Projekt wirken neben ZF weitere Partner aus Industrie und Wissenschaft mit: Dazu zählen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (Institut für Fahrzeugkonzepte, Institut für Robotik und Mechatronik), das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie, das Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart, die DSM Composite Resins Deutschland GmbH sowie die 3B Fibreglass.

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