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18.07.2010 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Investition in das Produktionsnetzwerk Elektromobilität

Autor:
Ulrich Knorra

BMW setzt bei der Entwicklung seines "Megacity Vehicles" auf den Werkstoff CFK. Dessen Produktion im BMW Werk Landshut wird gegenwärtig aufgebaut und soll mit der zeitgleichen Inbetriebnahme der Anlagen für die Produktion von Carbonfasergelegen der SGL Automotive Carbon Fibers GmbH & Co. KG im Innovationspark Wackersdorf "den Startpunkt für die Vorbereitungen der Serienproduktion des Megacity Vehicles markieren". 2013 soll das emissionsfreie Elektrofahrzeug für städtische Ballungsräume auf den Markt kommen.

Der Standort Wackersdorf liefert textile Gelege aus Carbonfasern, die am Standort Landshut zu Leichtbau-Karosseriekomponenten aus CFK für das Megacity Vehicle verarbeitet werden. Die Montage des Fahrzeugs wird im BMW Werk Leipzig erfolgen. Am Standort Landshut investiert der OEM in den nächsten Monaten nach eigenen Angaben rund 40 Millionen Euro in die "umfangreiche Erweiterung der bestehenden CFK-Produktion". Auf rund 7000 Quadratmetern Fläche werden künftig bis zu 100 Mitarbeiter Carbonfasergelege zu CFK-Komponenten für das Megacity Vehicle verarbeiten. Im Innovationspark Wackersdorf investieren BMW und SGL in der ersten Ausbaustufe auf rund 10.000 Quadratmetern bestehender Fläche rund 20 Millionen Euro in die Fertigung von mehreren tausend Tonnen Carbonfasergelegen pro Jahr. Hier entstehen bis 2013 rund 100 neue Arbeitsplätze, heißt es.

"Das Megacity Vehicle wird das weltweit erste Großserienfahrzeug mit einer Fahrgastzelle aus Carbon sein", sagte Dr. Herbert Diess bei der Erweiterung der CFK-Produktion im BMW Werk Landshut. "Wir sehen in Carbon einen bedeutenden Werkstoff der Zukunft" unterstrich das Mitglied des Vorstands für Einkauf und Lieferantennetzwerk der BMW AG. Für die Entwicklungs- und Fertigungsplanung des Elektroautos soll das Know-How aus dem BMW Werk Dingolfing in der Produktion von Fahrwerks- und Antriebskomponenten aus Aluminium genutzt werden.

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