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28.10.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Wissenschaftspreis für Elektrochemie geht an Bryan McCloskey

Autor:
Christiane Brünglinghaus
2:30 Min. Lesedauer

BASF und Volkswagen haben den Wissenschaftspreis für Elektrochemie an Bryan McCloskey von der University of California, Berkeley, USA, vergeben. Der Preis würdigt die herausragenden Forschungsergebnisse des Wissenschaftlers auf dem Gebiet der Lithium-Sauerstoff-Batterien.

Den internationalen "Wissenschaftspreis Elektrochemie" von BASF und Volkswagen hat in diesem Jahr Dr. Bryan McCloskey, Department of Chemical and Biomolecular Engineering, University of California, Berkeley, USA, erhalten. Die Jury, bestehend aus Vertretern von BASF und Volkswagen sowie der Wissenschaft, habe mit ihrer Entscheidung die herausragenden Forschungsergebnisse von Dr. McCloskey auf dem Gebiet der Lithium-Sauerstoff-Batterien gewürdigt, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der BASF und Volkswagen. McCloskey analysierte die grundlegenden elektrochemischen Prozesse in diesem Batterietyp, indem er die Stabilität von Elektrolyten und Elektrodenmaterialien untersuchte. Durch seine Arbeit habe der Wissenschaftler maßgeblich zu einem tieferen Verständnis der Lithium-Sauerstoff-Batterien beigetragen. Er erhält ein Preisgeld von 50.000 €.

Die feierliche Preisverleihung hat heute, 28. Oktober 2015, in Tokio, Japan, stattgefunden. Die Auszeichnung wurde von Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, und Dr. Herbert Diess, Mitglied des Volkswagen-Konzernvorstandes und Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen Pkw, an Dr. McCloskey übergeben.

"BASF hat das Ziel, hochleistungsfähige Batteriematerialien - wie Kathodenmaterialien und Elektrolyte - zu entwickeln. Um erfolgreich zu sein, sind auf dem Gebiet der Elektrochemie Innovationen notwendig", sagte Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE. "Wir sind uns bewusst, dass wir noch immer Durchbrüche in der Forschung und Entwicklung brauchen, um die Energiedichte von Batterien weiter zu verbessern. Daher ehren wir mit diesem Preis zum vierten Mal herausragende Grundlagenforschung auf dem Gebiet der elektrochemischen Energieumwandlung und -speicherung. Denn wir wollen Innovationen fördern, die Elektromobilität zu einem Erfolg verhelfen werden. Wir sind überzeugt, dass Elektromobilität ein zentraler Bestandteil der Mobilität der Zukunft ist."

Dr. Herbert Diess, Mitglied des Konzernvorstandes der Volkswagen Aktiengesellschaft und Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen Pkw, erklärte: "Wir bei Volkswagen sind zutiefst überzeugt von der Elektromobilität. Der Vorstand der Marke Volkswagen Pkw hat gerade erst eine große Elektro-Offensive auf den Weg gebracht. Unser Ziel ist das 'Elektroauto für Alle!. Leistungsfähige Batterien sind dabei der Schlüssel für den Durchbruch der Elektromobilität. Die Erforschung und Entwicklung von elektrochemischen Batteriekonzepten der nächsten und übernächsten Generation sind für Volkswagen daher von größter Bedeutung. Auf diesem Weg setzen wir nicht zuletzt auf die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, um Energiespeicher hinsichtlich der Reichweite weiter zu optimieren und damit die Attraktivität von Elektrofahrzeugen zu steigern."

Wissenschaftspreis Elektrochemie

Der Wissenschaftspreis Elektrochemie wurde von BASF und Volkswagen im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Er wird jährlich ausgeschrieben und richtet sich weltweit an herausragende Wissenschaftler aus der akademischen Forschung. Ziel ist es, exzellente natur- und ingenieurwissenschaftliche Leistungen der Elektrochemie zu unterstützen und Impulse für die Entwicklung hochleistungsfähiger Energiespeicher zu geben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro, der erste Platz ist mit 50.000 Euro dotiert.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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Quelle:
Handbuch Lithium-Ionen-Batterien

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