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10.07.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

ZF übernimmt Bauknecht- und Honsel-Werk

Autor:
Katrin Pudenz

ZF expandiert im Getriebebereich und erwirbt zwei neue Werke: Zum Jahresbeginn 2012 übernimmt der Automobilzulieferer von Bauknecht Hausgeräte das Werk im  saarländischen Neunkirchen. Zudem kauft ZF das Werk Nürnberg von Honsel. Das gibt der Automobilzulieferer bekannt.

Am saarländischen Standort wird das Unternehmen Komponenten für Pkw-Automatikgetriebe herstellen. Mit dem Erwerb übernimmt ZF etwa 240 der zuletzt 280 Mitarbeiter. Rund 40 weitere Bauknecht-Mitarbeiter gehen in den Ruhestand, wie es heißt. Der Automobilzulieferer verspürt laut eigenen Angaben eine starke Nachfrage nach Pkw-Automatikgetrieben und weitet daher seine Produktion aus. Am Hauptstandort Saarbrücken seien die Erweiterungsmöglichkeiten weitgehend ausgereizt, sodass nun zum Jahresbeginn 2012 die Fertigung von Getriebekomponenten in das rund 20 Kilometer entfernte Werk in Neunkirchen verlagert werde. Das 1970 gegründete Werk in Neunkirchen bietet auf einem rund zehn Hektar großen Areal etwa 40.000 Quadratmeter Produktions-, Lager- und Büroflächen.

Zudem will ZF Friedrichshafen, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden, das Werk Nürnberg von Automobilzulieferer http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/13753/Martinrea-und-Anchorage-uebernehmen-Honsel.html übernehmen. Unlängst wurde das Gesamtunternehmen im Rahmen des Insolvenzverfahrens vom Bieterkonsortium Martinrea/Anchorage gekauft. Das Nürnberger Werk soll mit den rund 750 Mitarbeitern und knapp 150 Leiharbeitern erworben werden.

In Nürnberg produziert Honsel vor allem Pkw-Getriebegehäuse und Getriebeteile aus Aluminium und Magnesium. Das Werk macht rund zwei Drittel seines Umsatzes mit dem ZF-Konzern, der unter anderem Gehäuse für seine Sechsgang-, Achtgang- und Doppelkupplungsgetriebe sowie Getriebe-Steuerteile aus Nürnberg bezieht.

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