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07.02.2013 | Automobilelektronik + Software | Im Fokus | Onlineartikel

Forschungsbedarf bei Elektrofahrzeugen

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Elektrofahrzeuge der ersten Generation werden nach und nach im Markt eingeführt. Sie sind im Wesentlichen fortschrittliche Modifikationen des klassischen Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Jedoch sind vor der breiten Markteinführung kommender Generationen von Elektrofahrzeugen noch wesentliche technologische Hürden zu überwinden.

Die sukzessive Elektrifizierung der Straßenfahrzeuge - von Hybridkonzepten bis zum rein elektrisch betriebenen Auto - bietet die Chance, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren und umweltschädliche Emissionen zu minimieren. So weit, so gut. Zu bedenken ist, dass die üblichen Standards von heutigen Fahrzeugen den Kunden geprägt haben – vor allem was die Reichweite und den Komfort betrifft. Hier besteht bei Elektrofahrzeugen noch ein erheblicher Forschungsbedarf.

Zentrale Forschungsfelder

Eine zentrales Forschungsfeld ist das Wärmemanagement im Fahrzeug. Komfortfunktionen sollen mit geringem Energieaufwand ermöglicht werden. Insbesondere die thermische Isolierung des Fahrzeugs, um einerseits mit geringem Energieeinsatz eine Heizung und Kühlung zu realisieren, erfordert noch erhebliche Entwicklungsarbeit. Darüber hinaus sind eine Verringerung der Fahrzeugmasse, des Rollwiderstandes, eine Weiterentwicklung bei der Batterietechnik sowie eine Optimierung der Rekuperationsfähigkeit für Bremsenergie weitere Forschungsziele.

Für künftige Generationen von Elektrofahrzeugen ist es nicht ausreichend, in einem herkömmlichen Fahrzeug den Tank durch eine Batterie und den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor zu ersetzen. Das Auto muss komplett neu gedacht werden. Beispielsweise wie es BMW mit dem i3 vormacht. Dafür sind neue Systemansätze vonnöten. Neue Fahrzeug- und Batteriekonzepte müssen konzipiert, gleichzeitig die "Tank-Infrastruktur" neu organisiert werden.

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