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08.10.2012 | Automobilelektronik + Software | Im Fokus | Onlineartikel

Apps im Auto: Chancen und Risiken

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Für moderne Mobilität ist der Datenaustausch zwischen dem Fahrzeug und externen Services unverzichtbar. Eine Flutwelle an Apps erobert derzeit das Auto. Smartphones werden auch hier zu intelligenten Helfern. Viele der neuen Programme sind geeignet, um das Fahren komfortabler und sicherer zu machen. Doch der Schutz personenbezogener Daten muss dabei gewährleistet sein.

Moderne Fahrzeuge bieten die Möglichkeit, wichtige Funktionen per Smartphone fernzusteuern. Hier besteht die Gefahr, die Kommunikation zwischen Auto und Smartphone-App auszuspähen. Hacker können beispielsweise über Apps in die Fahrzeugelektronik eindringen. Daher muss die Datensicherheit ein wesentliche Anforderung sein, wenn das Auto mit dem Internet vernetzt werden soll. Interaktionen IT-basierter Anwendungen zwischen Automobil und externen Services erfordern dabei nicht nur eine hohe Sensibilität der Systementwickler in Bezug auf das Verwalten Fahrzeug und Personen bezogener Daten. Auch die Automobilhersteller müssen in der Verantwortung stehen. Zum Thema Datensicherheit im Auto stellt die ATZ in einem Beitrag die wichtigsten Entwicklungen zum Thema dar.

Datensicherheit garantieren

Auch fehlerhaft programmierte Apps können die Elektronik stören. Unzureichende Softwarestandards sind ein Sicherheitsrisiko, sobald externe Kommunikationssysteme an die Multimediaeinheit des Automobils angeschlossen werden. Daher versuchen Autohersteller, Zulieferer und IT-Unternehmen gemeinsam, den sicheren Einsatz von Car-to-X-Anwendungen zu gewährleisten. Einen interessanten Ansatz verfolgt das Linux-basierte Genivi-Projekt. Kürzlich hat das Konsortium einen neues Konformitätsprogramm präsentiert.

Offene Systemplattformen bereitstellen

Apps sind für Fahrzeughersteller eine große Chance. Sie müssen den eigenen Markt aber für Drittanbieter öffnen. Wenn sie zudem eine standardisierte Entwicklungsumgebung bereitstellen, können sie trotz des hohen Entwicklungstempos auch die Systemsicherheit garantieren. Entwickler von Smartphone-Apps benötigen daher eine offene Systemplattform. Gemeinsam mit Intel entwickelt ZF Friedrichshafen eine offene Plattform, mit der eine Vielzahl verschiedener Telematik-Dienste in ein Fahrzeug integriert werden können. Unter der Verantwortung der Firma Openmatics soll das Telematiksystem in Zukunft auch im Automobil eingesetzt werden. Dieses nutzt eine Linux-basierte Softwareplattform. Damit können auch Drittanbieter eigene Apps auf der Plattform integrieren.

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