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29.04.2013 | Automobilelektronik + Software | Im Fokus | Onlineartikel

Kryptographie zum Schutz von Steuergeräten

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Die digitale Informationstechnik ist wichtiger Treiber in der Automobilindustrie. Informationssicherheit und Datenschutz sind dabei zentrale Themen. Zur Absicherung der Daten sind kryptographische Verfahren notwendig.

Der Schutz von Daten spielt insbesondere hinsichtlich der weiter voranschreitenden Vernetzung von Fahrzeugen mit der Außenwelt (Internet, Fahrzeug-zu-X-Kommunikation) und zukünftigen Anwendungsszenarien aus der Elektromobilität oder dem autonomen Fahren eine große Rolle. Zur Absicherung dieser rechtlich, finanziell und vor allem für die Fahrsicherheit immer wichtiger werdenden Daten und Kommunikationskanäle sind effiziente Verfahren notwendig. Solche Verfahren können kryptografische Methoden sein. Kaum ein automobiles Steuergerät kommt heute ohne die Verfahren der modernen Kryptographie aus. Diese Verfahren zur Echtheitsprüfung oder Datenverschlüsselung können Schutz gegen Diebstahl, Fälschungen oder unerlaubte Änderungen der Steuergeräte-Firmware bieten.

Gleichzeitig sind die etablierten kryptographischen Verfahren wie AES oder RSA aber oft sehr rechen- und speicherintensiv. Daher ist es oft schwierig, sie in einem automobilen Steuergerät zu realisieren. Oftmals kommen auch noch besondere, typisch automobile Sicherheitsanforderungen beispielsweise zur physikalischen Sicherheit hinzu. Die Umsetzung kryptographischer Funktionen in automobilen Steuergeräten wird damit zu einer besonderen Herausforderung.

Die Gesamtsystemsicherheit eines Fahrzeugs kann nur durch die zuverlässige Absicherung aller involvierten Steuergeräte, der ausführenden Aktuatoren und ihrer Kommunikation, gelingen. Damit beschäftigt sich auch Escrypt. Das auf die Sicherheit von eingebetteten Systemen spezialisierte Unternehmen analysiert die Anwendung und Umsetzung moderner Kryptographie zum Schutz von Steuergeräten im Automobil, um unerlaubte Eingriffe, unerlaubte Kopien oder Fälschungen zu unterbinden.

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01.03.2013 | Entwicklung | Ausgabe 2/2013

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