TUM baut KI-Chip in 7-nm-Technologie
- 05.02.2026
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An der TUM ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Er könnte ab 2028 in Dresden gefertigt werden.
Prof. Hussam Amrouch hat den EU-weit ersten KI-Chip mit 7-nm-Technologie entwickelt.
TUM
Der neuromorphe Chip entstand auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie. Bei dem Chip werden die Daten vor Ort direkt am Gerät verarbeitet und nicht in die Cloud geschickt. Die lokale Verarbeitung der Daten erhöht die Cybersicherheit und beugt damit auch dem Missbrauch durch Dritte vor. Vertrauen spielt nicht nur für die Automobilindustrie eine wichtige Rolle. Die auf dem Open-Source-Standard RISC-V basierenden KI-Chips lassen sich maßgeschneidert für eine spezifische Aufgabe anpassen, das soll die Chips effizienter machen.
Am kürzlich eröffneten Munich Advanced Technology Center für High-Tech Chips (MACHT-AI) will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen. Diese könnten ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden. "Mit seinen KI-Chips zeigt Prof. Hussam Amrouch eindrucksvoll, wie die Abhängigkeit von Asien und den USA erfolgreich reduziert und die technologische Selbstbestimmtheit Europa gestärkt werden kann", sagt TUM-Präsident Thomas Hofmann.