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10.09.2020 | Automobilelektronik + Software | Nachricht | Onlineartikel

Hella gründet Global Software House für Softwareaktivitäten

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Hella hat das Global Software House gegründet. Es soll alle Softwareaktivitäten des Automobilzulieferers weltweit koordinieren sowie neue, digitale Geschäftsmodelle entwickeln.

Mit dem neu gegründeten Global Software House reagiert Hella auf die steigenden Bedeutung von Software im Automobilbereich. Die neue Einheit ist beim Berliner Tochterunternehmen und Softwarespezialisten Hella Aglaia verankert. "Bis 2030 wird sich der Markt für Software und Elektronik im Auto nahezu verdoppeln", sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella-Geschäftsführung. Der Automobilzulieferer plant, im ersten Schritt die entstehenden Komplexitäten rund um die Softwareentwicklung zu reduzieren. Dabei sollen die unternehmensweiten Entwicklungstätigkeiten im Bereich Software harmonisiert und einheitliche Prozessstandards und Methoden definiert werden. Auch Supportfunktionen wie Einkauf, Qualität und Recht werden im Global Software House gebündelt.

Zukünftig soll die neue Einheit auch für die Erschließung neuer softwarebasierter Geschäftsmodelle genutzt werden. Beispielsweise könnte Software in den Bereichen Lichtsteuerung, Softwarelösungen für automatisiertes Fahren sowie Cloud Services als eigenständiges Produkt auf Pay-per-Use-Basis angeboten werden. Derzeit beschäftigt Hella rund 2000 Softwareexperten. Die Mitarbeiter des Global Software House sollen zunächst vorrangig aus Teilen der bestehenden Hella-Belegschaft gebildet werden.

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