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Über dieses Buch

Dieses Buch zeigt anhand anschaulicher Beispiele und Fallstudien die wichtigsten Zukunftstrends in der Logistik und im Supply Chain Management der Automobilwirtschaft. Es bietet zahlreiche Einblicke und Anregungen für Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen aus unterschiedlichen Branchen zur ganzheitlichen Planung und Steuerung von Supply Chains sowie zu den Themen Beschaffungs-, Produktions-, Distributions- und Ersatzteillogistik.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Trends in der Automobillogistik

Zussamenfassung
Der unternehmerische Handlungsbedarf zu einer aktiven Zukunftsgestaltung steigt. Die Unternehmen, welche frühzeitig alternative Zukunftskonstellationen durchspielen, rechtzeitig Einfluss auf die Entwicklung des Umfeldes nehmen und die Entwicklung ihrer Logistiksysteme forcieren, verfügen über entscheidende Zeitvorteile im weltweiten Wettbewerb.
Ingrid Göpfert, Matthias Schulz, Wanja Wellbrock

2. Stand und Zukunft des Supply Chain Managements in der Automobilindustrie – Ergebnisse einer empirischen Studie

Zussamenfassung
Supply Chain Management (SCM) besitzt gerade in der Automobilindustrie eine hohe Bedeutung. Die geringe Fertigungstiefe, der hohe Kostendruck und die hohen Anforderungen an die Qualität von Prozessen und Produkten sind Ursachen hierfür.1
Ingrid Göpfert, David Braun

3. Industrie 4.0 im automobilen Umfeld

Zussamenfassung
Weltweit betrachtet hält der Wachstumstrend in der Automobilindustrie zwar an, allerdings mit gravierenden Unterschieden zwischen den Märkten und daraus resultierenden strukturellen Verschiebungen. Die tendenziell abnehmende Relevanz der klassischen Triade‐ Märkte wird dabei durch den Bedarf aufstrebender Schwellenländer allerdings mit stark schwankenden Beiträgen überkompensiert.
Christian Wibbe, Dirk Rohde

4. Logistisches Prozesspartnermanagement in der Beschaffungslogistik bei der Volkswagen AG

Zussamenfassung
Die Beschaffungslogistik der Automobilindustrie ist durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet. So betreibt zum Beispiel der Volkswagen‐Konzern ein gemeinsames Transportnetzwerk für die Versorgung seiner Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda und Seat mit insgesamt 27 Werken in Europa. Im Jahr 2014 sind diese Standorte mit rund 15,8 Millionen Tonnen Material beliefert worden, um die Nachfrage an Fahrzeugen zu befriedigen.
Sönke Wieczorrek, Ansgar Hermes, Martin Grunewald, Thomas Stefan Spengler, Matthias Braun

5. Entwicklung eines präventiven und reaktiven Lieferantenmanagementkonzepts zur Begrenzung von Beschaffungsrisiken

Zussamenfassung
Mit der Tendenz zur Konzentration auf das Kerngeschäft und die sich daraus ergebende sinkende eigene Fertigungstiefe der OEM steigt der über den Beschaffungsmarkt fremdbezogene Zulieferanteil von Lieferanten zwar verlangsamt1 aber weiterhin an.2 Ausgelöst durch externe Umfeldfaktoren wie z.B. die Globalisierung der Märkte und Versorgungsbeziehungen wird es gerade für Fokalunternehmen notwendig, Zulieferer in die eigenen Wertschöpfungssysteme mit Hilfe von verschiedenen Beziehungsarten zu integrieren, Zulieferpyramiden aufzubauen und qualitativ hochwertige kostenoptimale Ressourcen durch komplexe Kooperationen nutzbar zu machen.3
Stefan Doch, Yasmin Awan, Markus Kinzel, Frank Straube

6. Tier‐n Management – Innovatives Supply Chain Management bei der Daimler AG

Zussamenfassung
Die Automobilindustrie ist eine deutsche Schlüsselindustrie. Dies verdeutlichen einige ausgewählte Branchenkennzahlen. Im Jahr 2010 erzielte die deutsche Automobilbranche mit einem Umsatz von 315 Milliarden Euro gut ein Fünftel des Gesamtumsatzes der deutschen Industrie.1
Dominik Träger, Wanja Wellbrock, Klaus‐Dieter Kanowski

7. Integrationsmanagement multimodaler Supply Chains eines Systemlieferanten in der Automotive Industrie: der TRW Case

Zussamenfassung
Mobilität – sie ist einer der Megatrends der globalisierten Welt. Die steigende Nachfrage danach stellt die Automobilindustrie gerade auf den Emerging Markets vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist in diesem Sektor ein umfassender Veränderungsund Transformationsprozess in vollem Gang.
Andreas Froschmayer

8. Das Perlenkettenprinzip der stabilen Auftragsfolge in der Automobillogistik

Zussamenfassung
Der folgende Beitrag behandelt das seit einigen Jahren von den Fahrzeugherstellern erfolgreich praktizierte Konzept der Produktionsplanung und ‐steuerung mit stabiler Auftragsfolge in der Fahrzeugfertigung.
Florian Klug

9. Entwicklungslinien der Produktionssysteme in der Automobilindustrie

Zussamenfassung
Der Kerngedanke der Produktion ist es, durch den wirtschaftlich sinnvollen Einsatz der verfügbaren Ressourcen wie Material, Kapital, Personal und Energie einen möglichst hohen Output an Produkten und Dienstleistungen zu erzeugen. Hierzu sind neben der Produktion auch die anderen Wertschöpfungsbereiche wie Einkauf, Entwicklung und Vertrieb sowie die zusätzlichen Funktionsbereiche wie Finanzen, Controlling und Personal notwendig.
Horst Wildemann

10. Die Planung werksinterner Routenzugsysteme bei der Gebrüder Weiss GmbH

Zussamenfassung
Routenzugsysteme setzen sich seit mehreren Jahren zunehmend in der werksinternen Logistik durch. Gründe hierfür sind die in vielen Bereichen gestiegene Variantenvielfalt, die angestrebte Synchronisation von Produktions‐ und Logistikprozessen sowie hiermit verbunden kleinere Losgrößen und das Ziel geringerer Bestände innerhalb der Produktion.
David Braun, Verena Rösemann

11. Absatzmotivierte Auslandsproduktion in der Automobilindustrie

Zussamenfassung
Die traditionellen Automobilmärkte, wie Westeuropa und Japan, sind gesättigt und es finden dort lediglich noch Verschiebungen zwischen einzelnen Fahrzeugsegmenten statt.1 Aufgrund dieser Entwicklung haben die aufstrebenden Volkswirtschaften der Schwellenländer, wie die BRIC2 und ASEAN3 Staaten, für die deutschen Automobilhersteller eine enorme Bedeutung.4
Florian Köhne, Thillai Sivakumaran, Michael Toth

12. Kapazitätsauslastung als strategisches Produktionsziel in der Automobilproduktion

Zussamenfassung
Die Erfolgsfaktoren die Autoindustrie werden in der Abhandlung „Zeitenwende der Autoindustrie – Wer kriegt die Kurve“ (Dudenhöffer (2016)) ausführlich diskutiert. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Kapazitätsauslastung. Hohe Automatisierung und die einhergehende Kapitalbindung über längere Zeiträume sowie starre Arbeitsvertragsregelungen lassen Gewinne nur bei nahezu vollständiger Auslastung der Produktionskapazitäten zu.
Ferdinand Dudenhöffer, Kathrin Dudenhöffer

13. Die Kaluga‐Rundlaufverkehre der DB Schenker AG – ein innovatives Praxisbeispiel für die Materialversorgung des Volkswagen‐ Werkes im russischen Kaluga

Zussamenfassung
Im Rahmen dieses Beitrages wird eine internationale Transportkette, die „Kaluga‐ Rundlaufverkehre“, vorgestellt. Die Umsetzung der Eisenbahntransporte weist im hohen Maße innovative und zukunftsträchtige Eigenschaften für die Automobil‐ und Logistikdienstleisterbranche auf und hat insbesondere für eine erfolgreiche Erschließung internationaler Märkte Modellcharakter.
Jonas Schellhas

14. Mit kostenorientierter Wertstromplanung zu schlanker Logistik

Zussamenfassung
Heute besteht eine besondere Herausforderung für nahezu sämtliche Unternehmen darin, individuelle Kundenwünsche durch die Fertigung zahlreicher Varianten in geringer Stückzahl bei einem gleichzeitig steigenden Kostendruck zu befriedigen. Um erfolgreich zu sein, müssen alle am Markt agierenden Unternehmen immer neue Potenziale zur Kostensenkung identifizieren und damit eine kontinuierliche Verbesserung gewährleisten.
Frank Balsliemke

15. Optimierung der Fahrzeugdistribution mit Software der INFORM GmbH

Zussamenfassung
Innerhalb der Automobillogistik wird prinzipiell unterschieden zwischen Materialtransporten zu den Automobilwerken („Inbound‐Logistik“), den Transporten innerhalb der Werke („innerbetriebliche Logistik“) sowie dem Weg der fertigen Fahrzeuge vom Werk zum Händler oder Kunden („Distributions‐Logistik“).
Hartmut Haubrich

16. Fahrzeug‐ und Fahrzeugteileversand auf der Schiene

Zussamenfassung
Die Automobilindustrie lebt vom Verkauf ihrer Fahrzeuge ‐ auch im Ausland. Für die Automobillogistik bedeutet dies, dass zum einen der Export von Neufahrzeugen auf die ausländischen Zielmärkte zu organisieren ist, und zum anderen, dass umfangreiche logistische Ketten für die Versorgung der Auslandsmärkte mit den erforderlichen Ersatz‐ und Verschleißteilen aufgebaut und gepflegt werden müssen.
Tobias Bernecker, Jens Boysen

17. Lean Logistics – Made by Huppertz

Zussamenfassung
Die Huppertz Group ist ein international agierendes mittelständisches Logistikunternehmen mit Hauptsitz in Köln und einigen hundert Mitarbeitern an verschiedenen Standorten. Unter dem Dach der Gruppe sind verschiedene logistische Kompetenzzentren vereint, deren Leistungsspektrum internationaler Automobillogistik, Dienstleistungen für die chemische Industrie, Konsolidierungszentren, Vertragsverpackungen, Import, Export, Verzollung, die Entwicklung von kundenspezifischen EDV‐Lösungen sowie Lean‐Trainings und Prozessverbesserungskonzepte umfasst.
Anja Huppertz, Markus Stühlen

18. Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb in Lean‐Logistics‐ Projekten

Zussamenfassung
Nach Henry Fords Fließband wird das Toyota Produktionssystem (TPS) oftmals als zweite Revolution in der Automobilindustrie bezeichnet. Die Wurzeln dieser Philosophie – heute auch bekannt als Lean Production oder Lean Management – finden sich im Japan der Nachkriegszeit.1
Julia Boppert, Eva Klenk, Willibald A. Günthner

19. Optimierung der Lieferantenintegration in der Produktanlaufphase am Beispiel des Kaufteilemanagements der AUDI AG

Zussamenfassung
Die deutschen Automobilhersteller haben die Weltwirtschaftskrise erfolgreich überstanden. Die PKW‐Inlandsproduktion 2010 lag mit 5,5 Millionen Fahrzeugen wieder auf dem Niveau des Jahres 2008.1 Prognosen zufolge wird die PKW‐Inlandsproduktion im Jahr 2011 auf einen neuen Rekordwert von 5,8 Millionen Fahrzeugen steigen.2 Um diesen Rekord zu erreichen, sind die Automobilhersteller auf leistungsstarke Zulieferer angewiesen.
Tobias Jung

20. Strategien des Variantenmanagements als Bestandteil einer logistikgerechten Produktentwicklung – Eine Untersuchung am Beispiel der Automobilindustrie

Zussamenfassung
Um die bereits im ersten Kapitel dieses Buches angesprochenen Herausforderungen, bspw. in Bezug auf Kundenorientierung, Produktproliferation oder Kostendruck bewältigen zu können, benötigen Automobilhersteller adäquate Logistiksysteme, die in den Punkten Effizienz, Servicegrad und Anpassungs‐/Entwicklungsfähigkeit höchsten Anforderungen entsprechen.1
Ingrid Göpfert, Matthias Schulz

21. Vom „Enabler“ zum „Driver“ – Das DMDC‐Konzept von BMW als Paradigmenwechsel in der Ersatzteillogistik

Zussamenfassung
Neben hohen Umsätzen im Neuwagenvertrieb erzielen die Automobilhersteller (Original Equipment Manufacturer, OEM) ihre Gewinne zunehmend aus lukrativen Anschlussgeschäften, die auch als „Downstream“‐Geschäfte bezeichnet werden. Das Aftersales‐ Geschäft zählt hierbei zu den profitabelsten Geschäftsbereichen und besitzt deshalb eine besondere Bedeutung für die OEM.
Reiner Meierbeck, Sascha Grossmann

22. Elektromobilität und Automobillogistik

Zussamenfassung
Die begrenzten Erdölvorräte und der weltweit steigende Mineralölverbrauch, strengere Abgasvorschriften sowie der zunehmende CO2‐Gehalt der Atmosphäre mit der Gefahr der Erwärmung des Klimas haben die Diskussion um alternative Antriebe in den letzten Jahren angefacht. Neben der Entwicklung und dem Einsatz von Hybridantrieben als Kombination verbrennungsmotorischer und elektrischer Komponenten im Antriebsstrang wird auch das rein elektrische (Batterie‐)Fahrzeug zunehmend betrachtet.
Joachim Ihme, Sebastian Bösche, Christiane Strauß
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