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Europa macht deutscher Autoindustrie Hoffnung

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Das Geschäftsklima steigt laut Ifo-Umfrage leicht. Vor allem die Exporterwartungen auf dem Heimatkontinent haben sich verbessert. Die Lage ist aber weiterhin angespannt.

Geschäftsklima in der Automobilindustrie im Januar 2026


Die deutsche Autoindustrie sieht weniger pessimistisch in die Zukunft. Der Geschäftsklimaindex für die Branche ist im Januar um 0,2 Punkte auf jetzt minus 19,6 gestiegen. Treiber waren die Geschäftserwartungen, die sich um 2,8 Punkte verbesserten, die aktuelle Lage wird dagegen um 2,5 Punkte negativer bewertet als bei der vorigen Umfrage im Dezember. Die Nachfrage aus dem Euroraum wirke für die Autoindustrie als "stützende Kraft", sagt Ifo-Expertin Anita Wölfl.

Vor allem im Ausland rechnen die Unternehmen mit deutlich besseren Geschäften. Die Exporterwartungen legten von minus 8 auf plus 8,7 Punkte zu. "Den amtlichen Daten zu den Auftragseingängen nach zu urteilen, spielt hier der innereuropäische Handel die treibende Rolle", sagt Wölfl. 

Lage in der EU zeigt sich verbessert

Auf den Auslandsmärkten innerhalb der EU bewerten die Unternehmen der deutschen Autoindustrie auch ihre Wettbewerbsposition deutlich besser als bei der letzten Erhebung dieses Werts im Oktober: Im Saldo ging es um 13,9 Punkte auf jetzt plus 15,4 nach oben. 

Außerhalb Europas sank der Wert allerdings stark: um ebenfalls 13,9 Punkte auf minus 31,3. Insbesondere gegenüber China habe die deutsche Autoindustrie dort an Wettbewerbsfähigkeit verloren, zunehmend aber auch gegenüber den USA, sagt Wölfl.

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