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08.04.2020 | Automobilproduktion | Nachricht | Onlineartikel

Corona-Krise beschert deutscher Autoindustrie schlechte Zahlen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Die Aussichten für die deutsche Autoindustrie haben sich durch die Corona-Krise weiter verschlechtert. Kurzarbeit und fehlende Nachfrage lassen die Geschäftserwartungen laut einer Umfrage sinken.

Der März-Umfrage des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München (ifo-Institut) zufolge sinken die Geschäftserwartungen der deutschen Automobilindustrie für die nächsten Monate auf minus 33,7 Punkte. Im Februar waren es schon minus 19,7 Punkte gewesen. Demnach beträgt der Nachfrage-Index nur noch minus 30,6 Punkte, die Exporterwartungen stürzten auf minus 42,7 Punkte. Das sei laut der  Forschungseinrichtung der schlechteste Wert seit März 2009.

Demnach fiel auch der Index der Produktionserwartungen auf minus 35,9 Punkte. 41,3 Prozent der befragten Betriebe erwarten im März Kurzarbeit. Auch die Lager an unverkauften Autos wurden wieder größer: Der Saldo stieg laut ifo-Institut auf plus 14,1 Punkte im März, wohingegen der Auftragsbestand von minus 7,2 Punkten im Februar auf minus 12,4 Punkte im März sank.

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