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02.09.2020 | Automobilproduktion | Nachricht | Onlineartikel

Geschäftslage der Autoindustrie bessert sich leicht

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Im August hat sich die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie etwas aufgehellt. Das ergibt die neueste Konjunkturumfrage des ifo-Instituts. Grund zur Entwarnung gibt es jedoch noch nicht.

Das Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München (ifo-Institut) hat die Zahlen ihrer neueste Konjunkturumfrage vorgestellt. Demnach hat sich die Stimmung unter den deutschen Autoherstellern und Zulieferern im August leicht gebessert. "Im dunklen Keller geht ein Licht an", umschreibt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen, die Situation nach dem Einbruch durch die Corona-Krise. Die Beurteilung stieg von minus 68,3 Punkten im Juli auf nun minus 34,8 Punkte. Die Erwartungen zum künftigen Geschäft fielen dagegen nach 40,9 Pluspunkten im Juli leicht auf 37,4 Punkte. 

Gegenüber dem Vormonat hat sich der Auftragsbestand auf plus 37,9 Punkte verbessert (plus 25,9 im Juli), dagegen hat sich die Nachfrage etwas verschlechtert, die nach 69,5 im Juli nun auf 62,3 Punkte fiel. Die Nachfrage wurde vor allem aus den Lagerbeständen bedient. Auch die Exporterwartungen gaben auf 31,3 Punkte nach (39,9 Punkte im Juli). Die Produktionspläne blieben mit 48,4 Punkten nach 49,4 Punkten im Juli etwa gleich. "Die Beschäftigungssituation bleibt angespannt, die Unternehmen planen weiter mit Personalabbau", sagt Wohlrabe.

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