Es gibt zu wenig günstige E-Autos für den Massenmarkt
- 07.03.2024
- Automobilproduktion
- Infografik
- Online-Artikel
Aktivieren Sie unsere intelligente Suche, um passende Fachinhalte oder Patente zu finden.
Wählen Sie Textabschnitte aus um mit Künstlicher Intelligenz passenden Patente zu finden. powered by
Markieren Sie Textabschnitte, um KI-gestützt weitere passende Inhalte zu finden. powered by (Link öffnet in neuem Fenster)
Die europäischen Autohersteller vernachlässigen das E-Kleinwagensegment. Zwei Drittel aller E-Autos sind ausschließlich große und luxuriöse Elektromodelle.
Nur 17 % aller neu verkauften E-Autos in Europa sind Kleinwagen.
Transport & Environment (T&E)
Die europäischen Autohersteller kümmern sich zu wenig um Elektro-Kleinwagen. Nur 17 % aller in Europa verkauften E-Autos seien günstige Kleinwagen, bei neuen Verbrennern liege der Anteil im gleichen Segment bei 37 %, so eine Analyse von Transport & Environment (T&E). Laut T&E würden Automobilhersteller die Verbreitung von E-Autos ausbremsen, indem sie sich auf den Verkauf größerer, teurerer E-Autos konzentrierten. Die europäischen Hersteller hätten zwischen 2018 und 2023 nur 40 kleinere, vollelektrische Modelle (Segment A und B) auf den Markt gebracht, verglichen mit 66 großen und luxuriösen Modellen (Segment D und E), so die Analyse.
In Europa entfielen 28 % der verkauften E-Autos auf das D-Segment (obere Mittelklasse). Bei Verbrennern mache dieses Segment nur 13 % aus, so die T&E-Analyse der Verkaufszahlen von Dataforce für das erste Halbjahr 2023. Gleichzeitig sei der Durchschnittspreis eines E-Autos in Europa seit 2015 um 39 % (+18.000 Euro) gestiegen, während in China die Preise um 53 % gefallen seien. Das liege laut T&E am Fokus der europäischen Hersteller auf überproportional große Autos und SUVs, mit denen sie höhere Gewinne erzielen könnten. Für 2024 prognostiziert die Analyse, dass von den europäischen Herstellern nur 42.000 Fahrzeuge für den europäischen Markt produziert werden, die weniger als 25.000 Euro kosten.