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26.07.2021 | Automobilproduktion | Nachricht | Onlineartikel

Fraunhofer forscht mit MAN an hybrider Produktion von Lkw

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Im Projekt "eTruckPro" sollen wandlungsfähige Produktionssysteme entwickelt werden. Diese sollen es zukünftig möglich machen, elektrische und konventionelle Lkw auf einer gemeinsamen Linie zu montieren.

Laut einer Studie von Frost & Sullivan könnte im Jahr 2030 bereits jeder zweite neue Lkw mit einem alternativen Antrieb ausgestattet sein. Nutzfahrzeughersteller müssen dafür ihre Montageprozesse neu aufsetzen. Das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV) forscht daher im Projekt "eTruckPro" gemeinsam mit MAN an flexiblen Produktionssystemen. Mit diesen sollen elektrische und konventionelle Lkw auf einer gemeinsamen Linie montiert werden können.

Bislang ist für die Nutzfahrzeug-Hersteller jedoch nicht abzuschätzen, wie groß die Nachfrage nach elektrischen Lkw sein wird. Um die Kosten niedrig zu halten, hat MAN Truck & Bus sich dafür entschieden, seine bestehende Montagelinie zu hybridisieren. Um die Machbarkeit für das Vorhaben zu analysieren, unterstützt das Fraunhofer IGCV den Nutzfahrzeug-Hersteller mit der Errichtung eines digitalen Zwillings. Das digitale Modell des bestehenden Montagesystems bei MAN Truck & Bus ermöglicht Simulationsmodelle zur Analyse und Optimierung. Anschließend soll am Fraunhofer IGCV in Augsburg eine Demonstratorplattform aufgebaut werden, um die Produktionssysteme physisch in einem kleineren Maßstab darzustellen.

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