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15.07.2016 | Automobilproduktion | Nachricht | Onlineartikel

Temperaturbeständige Polyamide für die Ladeluftstrecke in Verbrennungsmotoren

Autor:
Andreas Burkert

Mit speziellen Polyamiden reagiert die BASF auf gestiegene Materialanforderungen für den Einsatz nahe am Motor. Die Werkstoffe sind je nach Basispolymer und Stabilisierungssystem bis 220 °C wärmealterungsbeständig.

Mit den Werkstoffen-Typen PA6, PA66 und PA66/6 bietet BASF Polyamide für verschiedenen Temperaturanforderungen an wie sie etwa entlang der Ladeluftstrecke eines Motors entstehen. Die Materialien haben einen Glasfasergehalt zwischen 30 und 50 Prozent und sind je nach Basispolymer und Stabilisierungssystem bis 220 °C wärmealterungsbeständig. So kann dem Entwickler das jeweils optimale Material für unterschiedliche Bauteile der Ladeluftstrecke mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis zur Verfügung gestellt werden.

So ist etwa das Ultramid B3WG6 GPX, ein PA6 mit 30 Prozent Glasfasern bis 180 °C und kurzzeitig bis 200 °C temperaturbeständig. Es eignet sich zudem aufgrund guter Berstdruck- und Schweißnahtfestigkeit für mehrteilig konstruierte Ladeluftverteiler. Das obere Ende des Temperaturspektrums wird von Ultramid Endure abgedeckt, einer Polyamid-Spezialität, die Dauergebrauchstemperaturen von 220 °C und Spitzen bis 240 °C ermöglicht. Die für das Spritzgießen geeigneten Typen Ultramid Endure D3G7 mit 35 Prozent und D3G10 mit 50 Prozent Glasfaserverstärkung bewähren sich in Ladeluftverteilern von hoch aufgeladenen Dieselmotoren sowie in Resonatoren und Sensoren.

Manche OEMs setzen das für das Saugblasformen geeignete Ultramid Endure D5G3 BM (mit 15 Prozent Glasfasern) in Ladeluftrohren ein. Für den Bereich zwischen 180 °C und 210 °C gibt es PA66-Produkte mit verbesserter Wärmestabilisierung im Portfolio. Dazu zählen Ultramid A3W2G6 bis G10 (von 30 bis 50 Prozent Glasfaserverstärkung) für Temperaturen bis 190 °C, etwa in Ladeluftkühlerendkappen, sowie das neue Ultramid A3W3G7 für Temperaturen bis 210°C.

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2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

Motorkomponenten

Quelle:
Handbuch Verbrennungsmotor

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