Skip to main content

04.02.2022 | Automobilwirtschaft | Nachricht | Online-Artikel

Autohersteller erholen sich, nicht aber die Zulieferer

verfasst von: Patrick Schäfer

1 Min. Lesedauer

Aktivieren Sie unsere intelligente Suche, um passende Fachinhalte oder Patente zu finden.

search-config
print
DRUCKEN
insite
SUCHEN
loading …

Laut Ifo-Institut hat sich die Situation der deutschen Autoindustrie insgesamt leicht verbessert. Doch das Bild ist zweigeteilt: Während die Hersteller besser dastehen, haben die Zulieferer weiter zu kämpfen.

Das Ifo-Institut vermeldet eine leichte Erholung für die wirtschaftliche Lage der deutschen Automobilindustrie. Der Ifo-Indikator für die Branche stieg auf 4,6 Punkte im Januar (0,8 im Dezember). Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit: "Während die Hersteller gut dastehen, liefen die Geschäfte der Zulieferer schlechter. Ein möglicher Grund dafür ist, dass die Hersteller ihre Preiserhöhungen gegenüber den Käufern durchsetzen konnten, die Zulieferer aber bislang nicht", erläutert Oliver Falck, der Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Die Hersteller können ihre Preise durchsetzen, weil die produzierten Stückzahlen weiterhin unter Durchschnitt liegen. "Der Markt an Neuwagen ist leergefegt, deswegen können die Händler ihre Autos ohne Rabatte an die Endkunden verkaufen", so Falck. 

Trotz des kleinen Lichtblickes: Das seit Jahren beherrschende Thema mit Lieferengpässen ist noch nicht gelöst. In der Autoindustrie klagen immer noch 77,9 % der Unternehmen über Materialmangel (92,9 % im Dezember 2021). Auch im Bereich Maschinenbau berichten 80,6 % der Unternehmen von Problemen (zuvor 91,0 %). Wie unterschiedlich Hersteller und Zulieferer zudem die aktuelle Lage einordnen, veranschaulichen ihre Einstellungspläne: Während die Hersteller wieder neues Personal einstellen wollen, sind die Zulieferer in diesem Punkt eher zurückhaltend.

print
DRUCKEN

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

    Premium Partner