Skip to main content

04.03.2022 | Automobilwirtschaft | Nachricht | Online-Artikel

Wird der Aufwärtstrend der deutschen Autoindustrie gestoppt?

verfasst von: Patrick Schäfer

1 Min. Lesedauer

Aktivieren Sie unsere intelligente Suche um passende Fachinhalte oder Patente zu finden.

search-config
print
DRUCKEN
insite
SUCHEN
loading …

Das Ifo-Institut bezeichnet die Lage der deutschen Autoindustrie aufgrund des Krieges in der Ukraine als unsicher. Zuletzt hatte sich der Ifo-Indikator für die gesamte Branche im Februar verbessert.

Die aktuelle Ifo-Umfrage wurde bereits Mitte Februar vor der Zuspitzung des Ukraine-Konfliktes abgeschlossen. Im Februar hatte sich der Ifo-Indikator für die deutsche Automobilindustrie auf plus 18,3 Punkte verbessert, nach plus 7,4 im Januar. Wie sich die Lage der deutschen Automobilbauer angesichts des Konflikts in der Ukraine weiter entwickelt, ist laut Ifo unsicher. "Unsere aktuellsten Daten spiegeln noch nicht die jüngste Zuspitzung in der Ukraine wider", sagt Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. "Bei BMW und VW stehen die Werke still, weil nun wegen des Ukraine-Kriegs die Kabelbäume fehlen."

Dabei vermeldeten nach wie vor alle Autobauer generell das Fehlen von Vorprodukten. Dieser Mangel hat sich durch die aktuelle Lage in der Ukraine nun aber deutlich verschärft. Die Auftragsbücher der Hersteller sind also immer noch voll und können nicht abgearbeitet werden. Der Saldo stieg nach 39,3 im Januar auf 50,6 Punkte. Die Preiserwartungen der Autohersteller sind stark gestiegen: Der Saldo stieg auf 76,7 Punkte (im Januar 21,3).  Trotz einer rückläufigen Produktion suchen die Autobauer neues Personal. "Mit dem strukturellen Wandel in der Automobilbranche werden inzwischen mehr IT-Fachkräfte gesucht als Ingenieure", so Falck.

print
DRUCKEN

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner