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02.02.2024 | Automobilwirtschaft | Nachricht | Nachrichten

Volvo will nicht mehr in Polestar investieren

verfasst von: dpa

1:30 Min. Lesedauer

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Rekordergebnis bei Volvo, rote Zahlen bei Polestar. Die Elektroauto-Firma soll laut Volvo zukünftig allein vom Polestar-Miteigentümer Geely unterstützt werden.

Der schwedische Autobauer Volvo Cars hat im vergangenen Jahr im Tagesgeschäft ein Rekordergebnis eingefahren und prüft nun eine Anteilssenkung am Elektroautohersteller Polestar. Die Verkäufe der Schweden zogen um 15 Prozent auf knapp 709.000 Fahrzeuge an, wie sie am Donnerstag in Göteborg mitteilten. Der Umsatz stieg um gut ein Fünftel auf 399,3 Milliarden schwedische Kronen (35,5 Mrd Euro). Vor Zinsen, Steuern und dem anteiligen Beitrag von Gemeinschaftsunternehmen kletterte das Ergebnis um 43 Prozent auf 25,6 Milliarden Kronen.

Unter dem Strich ging der Nettogewinn allerdings um 17 Prozent auf 14,1 Milliarden Kronen zurück. Das lag an einem Sondereffekt aus dem Vorjahr. Seinerzeit hatte sich Volvo aus der US-Börsennotierung des Elektroautoanbieters Polestar einen Sonderertrag von 5,9 Milliarden Kronen verbuchen können. 2023 fielen darüber hinaus Umbaukosten in Höhe von 0,6 Milliarden Kronen an. In diesem Jahr will Volvo-Chef Jim Rowan die Verkäufe stärker steigern als im Vorjahr. Der Anteil vollelektrischer Autos soll weiter merklich anziehen, nachdem er 2023 von elf auf 16 Prozent gestiegen war.

Volvo prüft Abgabe von Polestar-Anteilen

Volvo prüft nun, seinen Anteil in Höhe von 48 Prozent an Polestar zu reduzieren, um eigene Investitionen in Technik und Produktionsanlagen stemmen zu können. An den E-Autobauer sollen keine Finanzmittel mehr fließen. Polestar schreibt rote Zahlen. Es bestehe auch die Möglichkeit, Anteile an die Volvo-Aktionäre zu verteilen, hieß es von Volvo. Volvos chinesische Konzernmutter Geely würde damit ihren Einfluss auf Polestar ausbauen. Die Geely-Holding versicherte, den Elektroautobauer weiter voll zu unterstützen.

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Quelle:
Vieweg Handbuch Kraftfahrzeugtechnik

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