Autoindustrie warnt vor neuen US-Strafzöllen
- 20.01.2026
- Automobilwirtschaft
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Der VDA fordert von Brüssel eine abgestimmte Reaktion: Trumps angekündigte Zölle könnten deutsche und europäische Unternehmen teuer zu stehen kommen.
US-Regierung plant Zölle auf Autoimporte
Rokas / Stock.adobe.com
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht in den von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Staaten eine schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen. "Die Kosten durch diese zusätzlichen Zölle wären für die deutsche sowie europäische Industrie – in ohnehin herausfordernden Zeiten – enorm", warnte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.
Entscheidend ist aus Sicht Müllers "jetzt eine kluge, strategische und mit den betroffenen Ländern abgestimmte Reaktion" aus Brüssel. "Schnellschüsse führen zu einer Eskalation und einer möglichen Spirale, die nur Verlierer produziert", sagte die VDA-Präsidentin. "Zweifellos gilt, dass die USA den freien Willen Grönlands akzeptieren müssen."
Trump kündigt Strafzölle an
Trump hatte Zölle gegen Deutschland sowie Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angekündigt: auf alle Waren zunächst ab 1. Februar 10 % und ab 1. Juni 25 % – solange, bis eine Einigung über den "vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands" erzielt sei.