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Über dieses Buch

Gegenstand dieser Open Access Publikation sind die Auswirkungen automatisierter und vernetzter Fahrzeuge auf die Europäische Stadt sowie die Voraussetzungen, unter denen diese Technologie einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten kann. Dabei vertreten die Autorinnen und Autoren zwei Thesen, die im wissenschaftlichen Diskurs bislang wenig Beachtung fanden:Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge werden sich für lange Zeit nicht in allen Teilräumen der Stadt durchsetzen. Dies hat zur Folge, dass bislang angenommene Wirkungen - von der Verkehrssicherheit bis zur Verkehrsleistung sowie räumliche Effekte - neu bewertet werden müssen.
Um einen positiven Beitrag dieser Technologie zur Mobilität der Zukunft sicherzustellen, müssen verkehrs- und siedlungspolitische Regulationen weiterentwickelt werden. Etablierte territoriale, institutionelle und organisatorische Grenzen sind zeitnah zu hinterfragen.
Trotz oder wegen der bestehenden großen Unsicherheiten befinden wir uns am Beginn einer Phase des Gestaltens - in der Technologieentwicklung, aber eben auch in der Politik, Stadtplanung, Verwaltung und der Zivilgesellschaft.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Open Access

Kapitel 1. Automatisiertes und vernetztes Fahren: Das Lange Level 4

Zusammenfassung
Dieser Sammelband steht am Ende der vierjährigen Forschungsarbeit, die durch die Daimler und Benz Stiftung an der TU Wien ermöglicht wurde. Die Einschätzung der Potentiale und Wirkungen automatisierter und vernetzter Fahrzeuge hat sich in dieser Zeit grundlegend gewandelt. Die Ergebnisse des Kernteams und jene der internationalen AutorInnen dieses Sammelbandes haben auf unterschiedliche Weise beigetragen.
Mathias Mitteregger, Ian Banerjee

Open Access

Kapitel 2. Automatisiertes und vernetztes Fahren: Berücksichtigung des lokalen, räumlichen Kontextes und räumliche Differenzierung

Zusammenfassung
Die Beiträge der vorliegenden Anthologie behandeln Raumwirkungen sowie Steuerungs- und Planungsansätze auf kommunaler und regionaler Ebene. Hierbei erweist es sich als unumgänglich, die räumlichen Voraussetzungen ländlich geprägter Gemeinden und Regionen von jenen der urbanen Zentren und Großstädte zu unterscheiden. Ländliche sowie urbane Räume sind nicht homogen, sondern vielschichtige Gebiete mit unterschiedlichen siedlungsstrukturellen, naturräumlichen und infrastrukturellen Ausstattungen, Funktionen und Herausforderungen (VCÖ 2019: 9).
Emilia M. Bruck, Aggelos Soteropoulos

Open Access

Kapitel 3. Automatisiertes und vernetztes Fahren im Kontext einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätswende

Zusammenfassung
Die Frage, unter welchen Bedingungen der automatisierte und vernetzte Verkehr (avV) einen Beitrag zur Verkehrswende leisten kann, steht seit Beginn im Mittelpunkt des Forschungsinteresses der interdisziplinären Forschungsgruppe AVENUE21. Angesichts der globalen Herausforderungen sollten keine Technologien und Geschäftsmodelle zugelassen werden, die weiteren Verkehr erzeugen und städtische, ökologische und soziale Probleme des heutigen Verkehrssystems zusätzlich verschärfen (vgl. Mitteregger et al. 2020). Mit dem vorliegenden Sammelband werden Chancen und Risiken von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen im Kontext der Verkehrswende aufgezeigt und daraus Handlungsansätze vor allem für Politik und planende Verwaltungen abgeleitet. Einleitend werden die Grundbegriffe „Verkehr“, „Mobilität“, „Motilität“, „Verkehrswende“ und „Mobilitätswende“ definiert und die Bedeutung des avV im Kontext einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätswende reflektiert.
Andrea Stickler, Jens S. Dangschat, Ian Banerjee

Mobilität und Verkehr

Frontmatter

Open Access

Kapitel 4. Selbstfahrende Wende oder automobile Kontinuität? Überlegungen zu Technologie, Innovation und sozialem Wandel

Zusammenfassung
Das Automobil gehört zu den zentralen Kennzeichen moderner industrialisierter Gesellschaften und symbolisiert gesellschaftlichen Fortschritt und individuellen Wohlstand. In den Ländern der westlichen Welt nehmen die Anzahl privater Autos bezogen auf die EinwohnerInnen sowie die täglich mit dem Auto zurückgelegten Distanzen immer noch zu. Im Jahr 2018 gab es in Deutschland 568 Personenkraftfahrzeuge pro 1 000 EinwohnerInnen (Umweltbundesamt 2019b) und im Durchschnitt legte vor der Corona-Pandemie1 jede Person 29 von täglich 39 Kilometern mit dem Auto als FahrerIn oder BeifahrerIn zurück (Nobis/Kuhnimhof 2018: 46).
Katharina Manderscheid

Open Access

Kapitel 5. Automated Drivability und straßenräumliche Verträglichkeit im Stadt-Land-Kontinuum am Beispiel der Stadtregion Wien

Zusammenfassung
Automatisierte Fahrzeuge werden unsere Mobilität und die Möglichkeit des Vorankommens stark verändern. Bereits in den nächsten Jahren sind hierdurch im Mobilitätsbereich hochdynamische Entwicklungen mit grundlegenden Veränderungen und Umbrüchen zu erwarten, die sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen werden. Aus Sicht der Verkehrs-, Infrastruktur- und Stadtplanung braucht es daher Strategien, wo und wie automatisierte Fahrzeuge bestmöglich eingesetzt werden.
Aggelos Soteropoulos

Open Access

Kapitel 6. Automatisierung, öffentlicher Verkehr und Mobility as a Service: Erfahrungen aus Tests mit automatisierten Shuttlebussen

Zusammenfassung
Automatisiertes Fahren verändert die zukünftige Mobilität grundlegend und wirkt sich auch auf den öffentlichen Verkehr (ÖV) aus. Häufig wird hierbei von einer weiteren Verschiebung der Grenzen zwischen dem klassischen ÖV und dem motorisierten Individualverkehr (MIV) und von einem Übergangsbereich des öffentlichen Individualverkehrs (ÖIV) mit automatisierten Fahrzeugen bzw. von einer Individualisierung des öffentlichen Verkehrs gesprochen (vgl. Lenz/Fraedrich 2015: 189; Röhrleef 2017: 15; Bruns et al. 2018: 12; Barillère-Scholz et al. 2020: 16): Bereits heute differenziert sich das Mobilitätsangebot durch neue Angebotsformen wie beispielsweise Car-Sharing oder Ride-Hailing aus.
Aggelos Soteropoulos, Emilia M. Bruck, Martin Berger, Alexander Egoldt, Arne Holst, Thomas Richter, Zoltán László

Open Access

Kapitel 7. Zustellroboter als Lösung für die letzte Meile in der Stadt?

Zusammenfassung
Der städtische Güterverkehr nimmt eine immer wichtigere Rolle im Bereich der urbanen Mobilität sowie auch in der städtischen Verkehrspolitik ein, da der E-Commerce boomt: Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass immer öfter Waren über das Internet bestellt werden, wodurch sich auch der Lieferverkehr stark erhöht hat (vgl. Muschkiet/Schückhaus 2019: 358; Deutsche Bundesregierung 2019: 44f.). Es bedarf daher neuer nachhaltiger Lösungen und Konzepte in der urbanen Logistik, wobei besonders die letzte Meile infolge fehlender Bündelung und großer Aufwände eine wesentliche Herausforderung darstellt (vgl. Gerdes/Heinemann 2019: 399; Buthe et al. 2018: 30; Lierow/Wisotzky 2019). Gleichzeitig entstehen neue Zustellformen wie etwa Zustellroboter (vgl. Baum et al. 2019: 2455; Jennings/Figliozzi 2019: 317), denen ein großes Potential für die letzte Meile zugeschrieben wird.
Bert Leerkamp, Aggelos Soteropoulos, Martin Berger

Öffentlicher Raum

Frontmatter

Open Access

Kapitel 8. Steuerung und Gestaltung von räumlichen Schnittstellen der Mobilität

Betrachtungen angesichts des automatisierten Fahrens
Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag widmet sich den Veränderungen im öffentlichen Raum, die mit der digitalin Vernetzung und Automatisierung im Mobilitätswesen einhergehen. Hierzu werden speziell räumliche Schnittstellen der Mobilität in den Fokus gerückt. Gemeint sind dabei Räume der Interaktion, der Verknüpfung unterschiedlicher Modi und des Übergangs im öffentlichen Raum. Aufgrund der zunehmenden Vielfalt an Mobilitätsangeboten und neuen Nutzungsanforderungen gewinnt schon heute die Gestaltung von räumlichen Schnittstellen an planerischer Bedeutung.
Emilia M. Bruck, Rudolf Scheuvens, Martin Berger

Open Access

Kapitel 9. Transformations of European Public Spaces with AVs

Zusammenfassung
Connected and automated driving is one of several emerging mobility trends that will fundamentally impact the use and design of public spaces in the coming decades. The uptake of transportation network companies (TNCs), such as Uber, has shown that a greater use of shared modes adds more vehicles to the road and shifts pickup and drop-off locations onto the street, i.e., increasing activity at the curb (Larco 2018: 50; Erhardt et al. 2019). Similar effects were caused by recent waves of dockless micromobility options, such as free-floating bikes or e-scooters, which temporarily led to congested sidewalks and increased spatial demands in public space (Polis 2019).
Robert Martin, Emilia M. Bruck, Aggelos Soteropoulos

Open Access

Kapitel 10. Am Ende der Straße: totale Sicherheit

Wie das Sicherheitskonzept von automatisierten und vernetzten Fahrsystemen den Straßenraum verändert
Zusammenfassung
Präsentationen, mit denen die Entwicklung selbstfahrender Autos beworben wird, beginnen häufig mit etwas, was mit Michel Foucault ein „Theater der Schmerzen“ genannt werden könnte (Foucault 2012: 42). Während Fotos zerrissene Schulbusse und halbierte Autos zeigen, unterfüttert die vortragende Person den viszeralen Eindruck mit Zahlen: 1,2 Millionen Menschen werden jedes Jahr im Straßenverkehr getötet, was Verkehrsunfälle zur häufigsten Todesursache für 15- bis 29-Jährige weltweit macht (WHO 2015: 2). Automatisierte Fahrsysteme sollen diese Tragödie beenden. Dazu müssen Menschen das Steuer an lernende Algorithmen abgeben, die den menschlichen Fähigkeiten überlegen und niemals müde, abgelenkt oder betrunken wären.
Mathias Mitteregger

Open Access

Kapitel 11. Integration des Radverkehrs in zukünftige urbane Verkehrsstrukturen mit automatisierten und vernetzten Fahrzeugen

Zusammenfassung
Eine der größten Herausforderungen für die Entwicklung von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen (avF) ist es zur Zeit, Bewegungen von anderen Verkehrsteilnehmenden vorauszusehen (Kahn 2018, Mingels 2019). Der ehemalige CEO von Renault-Nissan-Mitsubishi, Carlos Ghosn, wird in Bezug auf Radverkehr und die fortschreitende Automatisierung von Kraftfahrzeugen (Kfz) mit den Worten zitiert: „One of the biggest problems is people with bicycles […], [they] don’t respect any rules usually […] from time-to-time they behave like pedestrians and from time-to-time they behave like cars“ (Reid 2018). Diese Aussage verdeutlicht die Konflikte, die durch ein Aufeinandertreffen zweier sowohl im Antrieb als auch in der Fahrweise stark abweichender Verkehrsmittel entstehen können.
Lutz Eichholz, Detlef Kurth

Open Access

Kapitel 12. Against the Driverless City

Zusammenfassung
It’s the first rule of marketing: don’t start with the product, start with the customer’s need. The customer seeking a drill bit, we are reminded, is really just seeking a hole.
Steven Fleming

Raumentwicklung

Frontmatter

Open Access

Kapitel 13. Strategic spatial planning, “smart shrinking,” and the deployment of CAVs in rural Japan

Zusammenfassung
The experiments taking place around connected and automated vehicles (CAVs) in global innovation networks today are largely technological in nature. This research takes a relational view of CAVs by investigating how they can be conceptualized within the larger context of strategic spatial planning. To do so, it takes Japan as a case study and explores how the current government is applying the tools of its new National Spatial Strategy (NSS) to strategically steer the development of its main economic and social sectors, including transport and the deployment of CAVs.
Ian Banerjee, Tomoyuki Furutani

Open Access

Kapitel 14. Ansätze integrierter strategischer Planung für automatisierte Mobilität im Kontext der Mobilitätswende

Fallstudie im suburbanen und ländlichen Raum Wien/Niederösterreich
Zusammenfassung
Mit der vorliegenden Studie wird das Ziel verfolgt, konkrete Einsatzmöglichkeiten von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen im Kontext der notwendigen Mobilitätswende exemplarisch aufzuzeigen. Spezifischer geht es darum, Konzepte der strategischen Planung für ausgewählte Kommunen und Regionen in der Metropolregion Wien/Niederösterreich vorzustellen und zu diskutieren. Diese strategischen Planungskonzepte wurden als eine Ergänzung zu den vorwiegend noch abstrakten und generischen Gestaltungsansätzen bzw. Handlungsfeldern entwickelt. Sie sind das Ergebnis eines transdisziplinär angelegten Prozesses: PlanerInnen sowie ForscherInnen haben gemeinsam mit AkteurInnen der Politik und Verwaltung aus den gewählten Kommunen und Regionen sowie mit ExpertInnen im Bereich der automatisierten und vernetzten Mobilität in Fokusgruppen gearbeitet.
Mathias Mitteregger, Daniela Allmeier, Lucia Paulhart, Stefan Bindreiter

Open Access

Kapitel 15. Chancen vergangener Fehler: Flächenpotentiale am Weg zu einem automatisierten Mobilitätssystem

Zusammenfassung
Die technologische Entwicklung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge wird in jüngerer Zeit deutlich zurückhaltender bewertet als in den frühen Jahren des Hypes. Ein revolutionäres Szenario, in dem es einem Marktakteur aus der IT-Industrie gelingt, abrupt ein automatisiertes Fahrsystem zu lancieren, das in allen Fahrsituationen besteht, die auch menschliche FahrerInnen meistern (Beiker 2015), wird mittelfristig weitestgehend ausgeschlossen. Anstelle der angenommenen Revolution steht heute die Herausforderung einer Jahrzehnte dauernden Übergangszeit, des „Langen Level 4“, währenddessen nur Teile des Straßennetzes automatisiert befahren werden können (Mitteregger et al. 2020, Soteropoulos et al. 2020).
Mathias Mitteregger, Aggelos Soteropoulos

Governance

Frontmatter

Open Access

Kapitel 16. Neue Governance-Konzepte für die Digitalisierung: Herausforderungen und Potentiale

Zusammenfassung
Unter dem Begriff „Governance“ versteht man grundsätzlich die Steuerung und Koordination von Handeln und umfasst im weiten Verständnis verschiedene Formen und deren Prozesse (vgl. Gailing/Hamedinger 2019). Diese reichen von hoheitlicher, d. h. staatlicher Top-down-Steuerung und -Koordination bis zu Formen der Selbststeuerung ohne staatliche AkteurInnen (Mayntz/Scharpf 1995, Blatter 2007). Dieses sozialtheoretisch fundierte Verständnis von Governance unterscheidet sich von einem engeren Verständnis, das den Wandel von staatlichen Steuerungs- und Koordinationsformen hervorhebt. Der Wandel, so die Argumentation, steht im Kontext der Veränderung von Akkumulationsregimen zunehmender Flexibilisierung. Der Staat als Teil der Regulationsweise wird modernisiert („Verwaltungsmodernisierung“) und unternehmerischer (Harvey 1989).
Alexander Hamedinger

Open Access

Kapitel 17. Wie steuern automatisierte Fahrzeuge die Raumentwicklung in der Schweiz?

Zusammenfassung
Die Automatisierung im Verkehr wird unsere Mobilität schrittweise verändern. In dieser Hinsicht ist auch die Schweiz keine Insel in Europa. Forschung, Politik und Praxis setzen sich seit einigen Jahren mit zunehmender Intensität mit dem automatisierten Fahren auseinander.
Fabienne Perret, Christof Abegg

Open Access

Kapitel 18. Von lokalen Projekten der Verkehrswende für automatisierten und vernetzten Verkehr lernen

Diskurs- und hegemonietheoretische Perspektiven auf neue Mobilitätsdienstleistungen in Niederösterreich
Zusammenfassung
Mit diesem Beitrag werden ausgewählte Projekte im Namen der Verkehrs- oder Mobilitätswende im ländlichen und suburbanen Raum betrachtet und diese in Bezug zum automatisierten und vernetzten Fahren gesetzt. Die in diesem Artikel entwickelte These ist, dass der automatisierte und vernetzte Verkehr das bestehende „System der Automobilität“ (Urry 2004) zwar entscheidend verändern kann, die konkreten Veränderungen jedoch im Zusammenhang mit lokal-spezifischen Herausforderungen und gegenwärtigen Konflikten und Kämpfen um Mobilitätssysteme betrachtet werden müssen. Analysiert werden daher lokale Mobilitätsprojekte, mit denen über eine reine Ablösung der fossilen Antriebstechnologie der Automobilität hinausgegangen und eine umfassendere Verkehrswende mit neuen Mobilitätsdienstleistungen wie Mikrosystemen im öffentlichen Verkehr (ÖV), gemeinnützige Fahrtendienste und Car-Sharing angestrebt wird.
Andrea Stickler

Open Access

Kapitel 19. Automatisierter und vernetzter Verkehr in der soziotechnischen Transformation?

Zusammenfassung
Die Entwicklung des automatisierten und vernetzten Verkehrs (avV) wird – neben Fragen der Ethik, des Rechts, der Sicherheit, der Finanzierung, des Umweltschutzes und der Klimaschonung – vor allem als eine technologische Herausforderung im Rahmen einer breiten und vielfältigen Digitalisierung diskutiert. Gesellschaftliche Auswirkungen oder gar die Einbettung der mit den Entwicklungen des avV verbundenen Techniken in die Gesellschaft spielen demgegenüber in der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion zum avV noch eine stark untergeordnete Rolle oder werden bisweilen als hoch unsicher dargestellt.
Jens S. Dangschat

Open Access

Kapitel 20. Data-driven urbanism, digital platforms, and the planning of MaaS in times of deep uncertainty: What does it mean for CAVs?

Zusammenfassung
This paper offers a critical review of three coevolving socio-technical paradigms: (a) “data-driven urbanism,” (b) digital platforms, and (c) “Mobility-as-a-Service” (MaaS). It explores the complex relationship unfolding between data-driven cities and digital platforms, while drawing on MaaS as a case to discuss the challenges of implementing mobility services via digital platforms. Inferences are drawn from the ongoing debate accompanying these three paradigms to identify potential criteria for the design of socially accountable governance models for the deployment of connected and automated vehicles (CAVs).
Ian Banerjee, Peraphan Jittrapirom, Jens S. Dangschat
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