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06.06.2018 | Bank-IT | Nachricht | Onlineartikel

Mastercard mit neuen Lösungen für Open Banking

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Mastercard geht Anfang 2019 mit neuen Dienstleistungsangeboten an den Start, die das Open Banking vereinfachen sollen. Damit begegnet das Unternehmen den Veränderungen, die durch die europäische PSD2-Richtlinie ausgelöst wurden.

Mit seiner neuen Dienstleistungspalette will Mastercard laut eigenen Angaben Lösungen auf die Herausforderungen des Open Banking anbieten. Die neuen Dienste werden zunächst in einer Pilotphase Anfang des Jahres 2019 in Großbritannien und Polen eingeführt, bevor sie dann im Laufe des Jahres in Deutschland und weiteren europäischen Märkten verfügbar sein werden. Dazu gehört unter anderem ein europaweites Verzeichnis von Drittanbietern, mit dem Banken sicherstellen, dass die Parteien, die Zugang zum Konto eines Kunden suchen, dazu legitimiert sind. Außerdem umfasse der neue Service einen Dienst zur Betrugsüberwachung, der es den Banken ermöglicht, das mit einem bestimmten Drittanbieter verbundene Risiko besser einzuschätzen. 

Die Services werden auch ein spezielles Streitschlichtungsverfahren bieten, das sowohl ein klares Regelwerk als auch eine Kommunikationsplattform beinhaltet, heißt es weiter. Und das Angebot werde einen Verbindungs-Hub beinhalten, der es Drittanbietern ermöglicht, die Kommunikation mit Banken aufzubauen und zu managen. Langfristiges Ziel ist es, mehr Vertrauen in den Open-Banking-Prozess bei Verbrauchern, Banken, Unternehmen und Drittanbietern zu schaffen und den Austausch der Parteien zu vereinfachen. "Drittanbieter müssen in der Lage sein, auf die von Banken kontrollierten Daten und Infrastrukturen zuzugreifen, und gleichzeitig müssen die Banken darauf vertrauen können, dass Dritte, die den Zugang zum Konto anfordern, dazu auch legitimiert sind", erklärt Jason Lane, Executive Vice President, Market Development Europe bei Mastercard.

Mastercard will Bezahlen per Alexa & Co. ermöglichen

Laut aktuellen Medienberichten plant das US-Unternehmen außerdem, sein Bezahlsystem in die Sprachassistenten von Google und Amazon zu integrieren, um Bezahlungen per Sprachbefehl möglich zu machen. Vorbild ist der so genannte "Masterpass". Dieses Produkt ermöglicht es Kunden, ihre Kreditkartendaten zu hinterlegen und online zu bezahlen. Die Kommunikation mit dem Händler erfolgt per Messenger. Ähnlich soll auch die Bezahlung per Sprachassistent laufen.

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