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08.03.2018 | Bank-IT | Nachricht | Onlineartikel

Open Banking braucht eine offene Architektur

Autor:
Christian Kemper

Microsoft und Finastra wollen künftig Banksoftware auf eine öffentliche Plattform stellen. Dort sollen Geldhäuser sowie Fintechs und IT-Entwickler zusammenkommen und gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten.

Eine strategische Allianz zwischen dem Software-Konzern Microsoft und dem IT-Dienstleister Finastra, der 2017 aus einem Zusammenschluss von Misys und D+H entstand, soll künftig die Entwicklung von Bank-IT deutlich beschleunigen. In einem ersten Schritt wird Finastra ausgewählte Payment- und Retail-Banking-Produkte auf die Cloud-Plattform "Azure" von Microsoft stellen. Im zweiten Schritt können auch Drittanbieter ihre Lösungen auf der Plattform anbieten sowie Finanzdienstleister darüber ihre IT-Produkte beziehen. "Mit unserer offenen Architektur verändern wir die Art und Weise, wie Software entwickelt, implementiert, verwendet und vermarktet wird", sagte Simon Paris, stellvertretender Chief Executive Officer von Finastra, auf einer Konferenz in Frankfurt am Main. "Wir bereiten den Weg für künftige Generationen, um von diesem kollaborativen Ökosystem-Ansatz zu profitieren." Auf der Cloud-Plattform, die "Fusion Fabric" heißt, sollen Kunden in einer sicheren Betriebsumgebung ihr gesamtes Geschäft transformieren sowie agiler, innovativer und resilienter agieren können, verspricht Finastra.

Digitale Innovationen bringen Geldhäuser voran

"Finanzdienstleister, die in Zeiten der Digitalisierung erfolgreich agieren und Wettbewerbsvorteile ausspielen wollen, brauchen Technologie", fügte Toni Townes-Whitley, Corporate Vice President Industry bei Microsoft, hinzu. Er betonte insbesondere die Sicherheit der Cloud und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben. Laut Unternehmensangaben nutzen derzeit 80 Prozent der größten Banken weltweit und 85 Prozent der global systemrelevanten Finanzinstitute Azure.

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