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02.07.2013 | Bank-IT | Im Fokus | Online-Artikel

Gute Aussichten für den elektronischen Zahlungsverkehr

verfasst von: Bianca Baulig

1:30 Min. Lesedauer
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Eine aktuelle Studie von A.T. Kearney prognostiziert, dass die Verbraucher in Europa künftig immer weniger mit Bargeld zahlen werden. Dagegen wird der Anteil bargeldloser Zahlungsvorgänge zunehmen.

Laut Studie wird die Anzahl bargeldloser Zahlvorgänge in den 28 Staaten der Europäischen Union (EU) von aktuell circa 90 Milliarden bis zum Jahr 2020 auf mehr als 175 Milliarden steigen. Dies entspricht einem Wachstum von 8 Prozent jährlich. In den vergangenen Jahren war der Markt um 5 Prozent jährlich gewachsen.

Davon profitieren werden nach Einschätzung von A.T. Kearney Banken, Telekommunikationsanbieter, Händler sowie neue Anbieter, die im bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa aktiv sind. Ihre Erträge in diesem Segment werden sich der Untersuchung zufolge von etwa 37 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf bis zu 65 Milliarden Euro im Jahr 2020 fast verdoppeln.

Zudem bieten innovative Bezahlmethoden im Internet oder via Smartphone – bekannt als E- und M-Commerce – neue Ertragschancen. So erwarten die Autoren der Studie, dass bis 2020 bis zu einem Drittel der Erlöse auf Anbieter alternativer Methoden entfällt. Einen Überblick über die verschiedenen Anbieter, darunter PayPal, Giropay, ClickandBuy und Moneybookers, gibt Autorin Anja Kühner im BANKMAGAZIN. Sie stellt zudem fest: "Neben den führenden Online-Zahlungsmitteln Rechnung, Kreditkarte und Lastschrift spielen die Online-Überweisungsdienste Giropay und Sofortüberweisung und die elektronischen Geldbörsen eine größere Rolle. Diese so genannten E-Wallets sind derzeit im Kommen. PayPal gehört ebenso dazu wie Amazion Payments und Google Wallet."

Zahlungslösung als Anker der Kundenbeziehung

An der Vielzahl neuer Anbieter und Bezahllösungen im Markt wird deutlich: Im Wachstumsmarkt bargeldloser Zahlungsverkehr wird auch künftig um Wachstum, Marktanteile und Kundenbeziehungen gekämpft. Das Ziel aller Wettbewerber: Bargeld durch die elektronische Brieftasche zu ersetzen. „Vor dem Hintergrund der erwarteten Marktdynamik gilt es, schnell viele Kunden zu erreichen, denn die Zahlungslösung wird zunehmend zum Anker der Kundenbeziehung“, sagt Justin Krampe, Berater bei A.T. Kearney.

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