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12.05.2014 | Bank-IT | Im Fokus | Onlineartikel

FinTechs erobern Nischen in der Bankenbranche

Autor:
Eva-Susanne Krah

Wenn sich junge Start-ups aus der Bank-IT zum Austausch treffen, kann das nur eines bedeuten: Hier geht es um Innovation kurz vor der Marktreife. Was das für etablierte Banken bedeutet.

Durchaus selbstbewusst haben die jungen Wilden der Finanzbranche, die so genannten FinTechs, das Bankenparkett erobert. Ihr Geschäft ist die Nische: ob als Anbieter von Zahlungstransfers zwischen Banken und ihren Online-Kunden, Inkubator für Crowdinvesting-Marktplätze oder Anbieter von Bewertungs- und Sharing-Plattformen. Manche bieten auch so genannte "Super Wallets" an, die Mobile Banking und Mobile Commerce in einer virtuellen E-Wallet-Anwendung kombinieren. Die FinTechs der neuen Generation docken dort an, wo klassische Geldhäuser Prozessbedarf haben, beispielsweise beim Zahlungsverkehr im Online oder Mobile Banking.

"Es geht um die maximale Monetarisierung der Kunden"

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Beim Fintech Forum für Deutschland, Österreich und die Schweiz hat sich jüngst gezeigt, dass es den jungen IT-Unternehmen nicht nur um Innovationen geht. Es geht ihnen darum, sich als Partner der Banken zu etablieren. Anders als zuvor sitzen die kreativen Köpfe der Start-ups nicht im fernen Silicon Valley. Sie sind interne Spin-offs von Direkt- oder Honorarberatungsbanken, wie im Fall der Fidor Bank mit Fidortecs oder der Quirin Bank mit Quirion. Diese bietet Online-Investment-Management an. Andere FinTech-Firmen docken bei Banken als IT-Innovatoren an oder werden von großen Finanzhäusern im operativen Geschäft unterstützt. Die Frage, vor der innovative Applikationsgründer im Bankensektor stehen, ist: "Welche neuen Geschäftsmodelle wird es geben und wie werden sie geführt?" wie es Rico Deutscher, CEO von Pactas, einem Anbieter für cloud-basiertes Subskriptionsmanagement, formuliert hat. Er prophezeit, das es künftig vor allem "um die maximale Monetarisierung der Kunden" geht. Das bedeutet, dass der Kundenlebenszyklus optimal ausgeschöpft werden soll.

Auf dem Weg zur Sharing Economy

Neue Wirtschaftstrends wie die so genannte sharing economy und die subscription economy, stehen aus Deutschers Sicht bei Fuß. Die meisten Innovativen Unternehmer im Bankenumfeld haben bereits marktreife Modelle vorgestellt. Sie sind jetzt entweder in der Expansionsphase oder suchen Marketing-Gelder. Der Bankmagazin-Titelbeitrag "Die jungen Wilden" von Stefanie Burgmaier und Stefanie Hüthig (Ausgabe 5/2014) gibt einen Überblick, welche FinTech-Unternehmen das Potenzial haben, zu Konkurrenten für die etablierten Banken zu werden.

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