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17.06.2015 | Bank-IT | Im Fokus | Onlineartikel

Synergien machen Schule

Autor:
Eva-Susanne Krah

Mit strategischen Allianzen im Payment-Sektor wollen Banken und Sparkassen den digitalen Zahlungsverkehr voranbringen.

Innovative Fintech-Unternehmen haben das Tempo im digitalen Zahlungsverkehr angekurbelt. Kreditinstitute reagieren auf das Vorpreschen der Start-ups mit Kooperationen und Akquisitionen, um sich bei E- und M-Payment Marktbereiche zu sichern. So baut beispielsweise die Sparkassen-Finanzgruppe das strategische Wachstumsfeld von E-Commerce und mobilem Bezahlen durch die Übernahme des Meersburger Zahlungslogistik-Unternehmens Girosolution aus. Der Anbieter betreibt Bezahllösungen für digitale Kanäle von Händlern, Kommunen, Bund sowie Ländern und arbeitet deutschlandweit bereits mit den Sparkassen und Regionalverbänden zusammen. So kooperiert der Sparkassenverband Niedersachsen bei den Online-Shops angeschlossener Sparkassen im Firmenkundenbereich mit Girosolution und nutzt dessen Multibezahllösung Girocheckout. Zudem ist Girosolution als Direktvertriebspartner von Giropay Acquirer für europäische Online-Überweisungsverfahren. Bereits Anfang 2015 hatte sich die DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag) mit 80 Prozent der Anteile an dem Kieler Zahlungsdienstleister Payone beteiligt. Derzeit wird Payone nach Unternehmensangaben von etwa 2.800 Internetshops in Deutschland genutzt.

Neue Handlungsoptionen nutzen

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Vor allem mit komfortablen Bezahlservices für Bankkunden und entsprechenden strategischen Kooperationen unter anderem mit Fintechsmüssen Kreditinstitute sich neue Handlungsoptionen insbesondere im Payment-Bereich schaffen. Denn laut einer GFT-Studie könnten beispielsweise Smartphones schon bald die Bankfilialen ersetzen. Welche Veränderungen die temporeiche Digitalisierung für die Geldhäuser mit sich bringt, weil immer mehr Bank-Wettbewerber im Online-Payment aktiv sind, beschreibt die Bankmagazin-Autorin Anja Kühner in ihrem Beitrag (Ausgabe 3/2013, Seite 34-37). Sie verweist darauf, dass es gerade für Einzelhändler wichtig sei, dass sie ein von möglichst vielen Kunden akzeptiertes Portfolio an Zahlungsmöglichkeiten offerierten, um keine potenziellen Kunden auszuschließen. Eine wesentliche Rolle spielt aus Kühners Sicht für die Händler nicht nur für E-Commerce-Geschäfte, sondern auch an stationären Verkaufspunkten, wie schnell eine Zahlung letztlich abgewickelt werden kann. Vor allem die Privatbanken setzten bevorzugt noch ein individuelles Monosystem für Onlinebanking und Überweisungen ein. Diese geschlossenen Zahlungssysteme stehen laut Kühner jedoch zueinander in Konkurrenz. Mit einem eigenen Online-Bezahlverfahren, das voraussichtlich Pay Direkt heißen wird, wollen Privatbanken, genossenschaftliche Institute und Sparkassen aber künftig gegenüber so genannten First Movern wie Paypal punkten. Die E-Commerce-Lösung soll noch zum Weihnachtsgeschäft 2015 an den Start gehen,

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