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11.01.2018 | Bank-IT | Nachricht | Onlineartikel

Neues Ökosystem für ICOs startet Mitte Januar

Autor:
Barbara Bocks

Die aktuelle Bitcoin-Rallye hat bereits einige frühe Investoren zu Millionären gemacht. Aber auch Unternehmen mischen in dem Markt mehr und mehr mit.

Die Rekordstände der Kryptowährung Bitcoin animieren immer mehr Anleger, in virtuelle Währungen zu investieren. ETFs auf Bitcoins wird es in Amerika zwar erstmal nicht geben. Bis Anfang November 2017 haben Anleger dennoch laut Angaben von coindesk.com 2,68 Milliarden Euro in Initial Coin Offerings (ICO), den Äquivalenten zu Börsengängen in Kryptowährungen, investiert. Besonders erfolgreich verlief beispielsweise der ICO der digitalen Währung Filecoin Anfang September, bei dem Anleger knapp 215 Millionen Euro in das Blockchain-basierte Unternehmen investiert haben.

Am 15. Januar 2018 startet Crowdcoinage, ein auf Blockchain und E-Residency gestütztes Finanzökosystem, seinen öffentlichen CCOS-Token-Verkauf, der am 12. März 2018 endet, wie das Unternehmen am 10. Januar 2018 mitteilte. Die Plattform öffnet mit der E-Residency von Estland, einer frei zugänglichen staatlich ausgestellten digitalen Identifikation, den CCOS und der Blockchain-Lösung den ICO-Markt für Gründer und Investoren aus Ländern, in denen dieser nicht oder nur schwer zugänglich ist. Das Betriebssystem löst das Problem hinsichtlich eventueller betrügerischer ICOs , indem es laut eigenen Angaben sicherstellt, dass die Investitionen nicht zweckentfremdet werden. Über die erste Version des Betriebssystem können sich Start-Ups zunächst einmal Crowdfunding-Gelder besorgen. Benutzer erhalten über ein Formular Einsicht in die von Grund auf nötigen Schritte für eine ICO-Kampagne. Später sollen auf der Plattform noch ein Job-Marktplatz und weitere Blockchain-basierte Dienste wie 

  • Peer-to-Peer-Kredite, 
  • Versicherungen, 
  • Spareinlagen, 
  • Debitkarten, 
  • eine Börse und 
  • ein Cyberwallet hinzukommen.

Derzeit sind nicht nur Anleger begeistert vom Kryptoboom. Auch traditionelle Unternehmen interessieren sich für die Technologie. So will beispielsweise der Kamerahersteller Kodak laut Angaben von Heise.de einen Fotomarktplatz auf Basis einer Blockchain, Kodakone, bereitstellen. Nutzer können dann mit einem eigenen Kryptogeld namens Kodakcoin bezahlen.

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